Ein Mustang für den Markenbotschafter

Zwei alte Weggefährten und ein neuer Mustang: Dr. Klaus Peter Reintges (r.) übergab Skateboard-Legende und Ford-Markenbotschafter Titus die Schlüssel für den neuen Ford Mustang. Foto: Christoph Bubbe
Zwei alte Weggefährten und ein neuer Mustang: Dr. Klaus Peter Reintges (r.) übergab Skateboard-Legende und Ford-Markenbotschafter Titus die Schlüssel für den neuen Ford Mustang. Foto: Christoph Bubbe
Hier fühlt sich Titus Dittmann wohl: Hinter dem Steuer eines Mustangs. Foto: Christoph Bubbe
Hier fühlt sich Titus Dittmann wohl: Hinter dem Steuer eines Mustangs. Foto: Christoph Bubbe

Titus Dittmann gilt als der Godfather of Skateboarding in unserem Land. Neben seiner Leidenschaft für vier kleine Rollen auf zwei Alu-Achsen hat er eine weitere: die für dicke Motoren. Und eben diese Leidenschaft machte den Skateboard-Papst zum Markenbotschafter für Ford. Zu Hause im westfälischen Münster hat er sich über die Jahrzehnte einen ganzen Fuhrpark aufgebaut, dessen Herzstück der Mustang bildet: „Ich stehe auf V8-Motoren und bin auch so ein Ford-Mann“, sagt Titus Dittmann. Nun zählt auch das neueste Modell des Urvaters der Pony Cars zu seinem automobilen Gestüt. Und übergeben wurde der PS-starke Wildfang hier in Essen, bei Ford Reintges.

Dr. Klaus Peter Reintges, Geschäftsführer des Ford-Autohauses in Essen-Rellinghausen, kennt die Skateboard-Legende Titus schon seit Jahrzehnten. In den 80er Jahren fuhr er im ‚Titus Show Team‘ mit und war Skateboard-Europameister. Titus Dittmann wiederum hat die deutsche Rollbrettszene maßgeblich geprägt und gilt als DER Skateboard-Papst schlechthin. Titus ist aber auch ein passionierter Hobby-Rennfahrer. „Ich bin schon so lang ich denken kann sehr Auto-affin… nein, besser gesagt: ‚Auto-verrückt‘. Von klein auf habe ich eine Schwäche für schöne und schnelle Autos“, sagt Titus mit Glanz in den Augen. „Schon als 15-Jähriger hab ich mich vor meinem geistigen Auge Auto fahren sehen.“ Das geschah meistens abends in seinem Bett – heimlich mit der Decke über dem Kopf, damit seine Eltern nicht die verbal nachgestellten Motor- und Blinkergeräusche hörten. Da war es keine Frage, dass Titus pünktlich mit 18 Jahren seinen Führerschein machte – und zwar in einer Stunde. „Damals ging das noch.“

Seine Abfindung nach zwei Jahren beim Bundesgrenzschutz investiert er in einen neuen Citroën 2 CV, besser bekannt als Ente. Titus schraubt und frisiert das Vehicle. Doch schon damals träumt er vom Ford Mustang und V8-Motoren. „Für solche Autos hatte ich aber leider keine Kohle.“ Doch der Traum sollte in Erfüllung gehen. Heute hat Freund von Geschwindigkeit und Extreme jede Menge Mustangs im Stall. „Ich fahre seit bestimmt 30 Jahren historische Tourenwagen-Rennen mit einem 65er Mustang und meinem Sohn zusammen. Also ich bin schon ein absoluter Fan, vor allem von dem Small Block. Dann habe ich den 69er Mustang hier, ebenso wie neuere Modelle.“ Kein Wunder also, dass Titus Ford-Markenbotschafter wurde.

Und es gab nicht nur ein Auto. Das Essener Autohaus Reintges übergab auch einen Scheck für die Initiative ‚skate aid‘ – gesammelt durch eine Dosenpfand-Aktion bei der ESSEN MOTOR SHOW. Foto: Christoph Bubbe
Und es gab nicht nur ein Auto. Das Essener Autohaus Reintges übergab auch einen Scheck für die Initiative ‚skate aid‘ – gesammelt durch eine Dosenpfand-Aktion bei der ESSEN MOTOR SHOW. Foto: Christoph Bubbe

Besonders stolz ist auch Dr. Klaus Peter Reintges, dass er es war, der den 2015er Mustang an Titus übergeben konnte – und zwar nicht nur wegen der gemeinsamen Skateboard-Vergangenheit. Das Autohaus Reintges zeigte Ende 2014 erstmals den neuen Mustang auf der ESSEN MOTOR SHOW: Deutschlandpremiere! „Und damals mit dabei war auch Titus als Markenbotschafter. Er präsentierte das Auto und warb gleichzeitig seine Initiative ‚skate aid‘, mit der er weltweit Kinder- und Jugendprojekte fördert und mittels des Skateboarding Entwicklungshilfe leistet. Das war schon ein klasse Auftritt.“ Dass er dem Rollbrett-Kumpanen von einst die Schlüssel des neuen PS-Boliden persönlich in die Hand drückt, für Dr. Reintges daher eine: „absoulute Ehrensache!“

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