„Die Flüchtlingsdebatte bietet Populisten eine Bühne.“

Foto: fotolia / Hintergrund + Edit: INFORMER Bildproduktion Foto Marschan: Christoph Bubbe
Foto: fotolia / Hintergrund + Edit: INFORMER Bildproduktion Foto Marschan: Christoph Bubbe

„Im Essener Rat spielen die rechten Parteien zum Glück keine Rolle. Die Vetreter/innen von PRO NRW und NPD glänzen nur durch Abwesenheit und Teilnahmslosigkeit. Die AfD hat ihre drei Mandate zu einem Zeitpunkt gewonnen, als diese Partei eher als Eurokritiker auftrat und noch nicht offen rechtspopulistisch agierte. Direkt nach der Wahl haben sich die Ratsvertreter von ihrer Partei und auch voneinander getrennt und neue Heimaten gefunden bzw. arbeiten jetzt als Einzelvertreter.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die demokratischen Kräfte zurücklehnen könnten. Insbesondere die aktuelle Flüchtlingsdebatte bietet Populisten eine Bühne, um ihre simplen Botschaften zu verkünden. Lösungen bieten sie nicht. Viele Essenerinnen und Essener sind verunsichert und haben Sorgen. Wir nehmen diese Befürchtungen ernst und versuchen sie aufzugreifen. Über den richtigen Kurs reden wir offen und transparent innerhalb unserer Partei und Fraktion, mit unseren Partnern und mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wir wollen nicht, dass die Stimmung in der Bevölkerung kippt, wie wir es leider in anderen Teilen Deutschlands erleben müssen.“

Rainer Marschan, Fraktionschef SPD Essen

 

HIER GEHT ES ZUM HAUPTBEITRAG ‚WIE BRAUN IST ESSEN‘

Diesen Beitrag teilen

Mehr aus ,

Keine Inhalte gefunden

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind
  • Probieren Sie andere Suchbegriffe.