„Ein ganz normaler demokratischer Vorgang.“

Foto: fotolia / Hintergrund + Edit: INFORMER Bildproduktion Foto Öllig: PRO NRW
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„Ich sehe keinen Rechtsruck in Essen. Jedoch gibt es in der Stadt eine tiefgreifende Vertrauenskrise zwischen den Bürgern und der politischen Klasse. Immer mehr Bürger können nicht mehr nachvollziehen, dass Millionensummen an Steuergeldern für die Alimentierung von Asylbewerbern und Wirtschaftsflüchtlingen regelrecht verprasst werden, während die städtische Infrastruktur teilweise immer mehr verkommt. Daneben verunsichert die ausufernde Migrantenkriminalität immer mehr Bürger.
Schließlich gilt es, eine regelrechte gesellschaftliche Spaltung in der Stadt zu konstatieren. Die Stadtteile im Essener Norden sind geprägt von einer Ghettoisierung, Perspektivlosigkeit und einer exorbitant hohen Kriminalität. Schrottimmobilien, kriminelle Clans sowie eine überproportional hohe Zuweisung von Asylbewerbern sorgen dort für eine Menge Zündstoff. Die Stadt driftet auseinander. Auf der einen Seite der bürgerliche Süden und auf der anderen Seite der problembehaftete Norden.
Die etablierte Politik bekommt diese Probleme offenbar nicht in den Griff, so dass der Unmut der Bürger verständlicherweise wächst. Dieser berechtigte Unmut der Bürger sucht nach einem Ventil jenseits der etablierten Politik. Bei dieser politisch schwierigen Lage haben es rechtspopulistische Parteien wie PRO NRW oder die AfD derzeit leichter, Akzeptanz bei den Essener Bürgern zu finden. Dies ist ein ganz normaler demokratischer Vorgang.“

Christine Ölling, Sprecherin Ratsgruppe PRO NRW

 

HIER GEHT ES ZUM HAUPTBEITRAG ‚WIE BRAUN IST ESSEN‘

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