Fit genug für die Europameisterschaft?

In den nächsten vier Wochen beschäftigt uns alle natürlich eins – die Europameisterschaft 2016. Als amtierendem Weltmeister liegen besonders auf der deutschen Mannschaft große Hoffnungen. Viele Fans freuen sich bereits, mit Freunden und Familie zu Hause vor dem Fernseher mitzufiebern oder beim Public Viewing Tore zu feiern.

Bluthochdruck beim Elfmeterschießen

(Tipps, wo wir das Sommermärchen dieses Jahr teilen können findet ihr hier.)  Weniger märchenhaft ist dabei allerdings der oft stark steigende Blutdruck – besonders während eines Elfmeterschießens. Unterschätzen sollte man das nicht: Während spannender Fußballspiele werden dreimal häufiger Herznotfälle gemeldet als in der fußballfreien Zeit. Zu dieser Gelegenheit lädt die Klinik für Kardiologie des Uniklinikums Essen zusammen mit der Deutschen Herzstiftung am 18. Juni zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung im Verwaltungsgebäude der Uniklinik (Hörsaal, 2. OG) ein. Thema: ‚Herzinfarkt und Fußball‘.

In dem Programm von 10 bis 13 Uhr mit Vorträgen, angefangen beim Aufwärmtraining über den Puls bei einem Tor bis zur anstrengenden Nachspielzeit, lernen Interessierte einem Herzinfarkt vorzubeugen, ihn im Ernstfall zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. Denn noch immer gehört der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen.

An speziellen Infoständen kann man das eigene Herzinfarktrisiko einschätzen lassen – Blutdruck und Blutzucker werden gemessen. In einem persönlichen Gespräch kann man sich dazu auch gleich Rat holen, wie sich das Risiko reduzieren lässt.

Zahngesund durchs Fußballfest

Beim geselligen Rudelgucken dürfen gekühlte Getränke, Chips und Süßigkeiten natürlich nicht fehlen. Der Experte Dr. Dr. Manfred Nilius, M. Sc.,  der als Facharzt für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie sowie als Leiter der Praxisklinik Nilius in Dortmund und als Ernährungsberater tätig ist, dass in dieser Fußball-Euphorie besonders die Zahnpflege häufig zu kurz kommt:

„Aufgrund des hohen Zuckergehalts gelten vor allem Getränke wie Cola, Sprite oder Bier als Zahnfeinde. In Kombination mit Kartoffelchips und klebrigen Süßigkeiten wie Schokolade oder Kaubonbons, die an den Zähnen haften und sich in den Zwischenräumen absetzen, bilden sie einen idealen Nährboden für Bakterien. Diese wandeln Zucker in Säuren um, welche wiederum den schützenden Schmelz der Zähne angreifen und damit das Risiko für schmerzhafte Karies erhöhen. Da viele in geselliger Runde immer wieder zu Süßigkeiten greifen, hat die Mundflora kaum Gelegenheit, sich von diesen Säureattacken zu erholen. Um den Mundraum wieder zu neutralisieren und damit die Gefahr von Karies zu mindern, bieten sich Zahnpflegekaugummis für zwischendurch an. Sie regen den Speichelfluss an, sodass der angegriffene Schmelz sich besser regenerieren kann. Diese Wirkung hält jedoch nur kurzfristig, sodass Kaugummis auf keinen Fall das tägliche Putzen ersetzen. Wer kariesempfindlich ist und seinen Zähnen etwas Gutes tun möchte, sollte lieber auf Mineralwasser anstatt gesüßte Getränke zurückgreifen und gesunde Snacks wie Käsehäppchen oder Gemüsesticks vorbereiten. Diese sorgen ebenfalls für eine vermehrte Speichelproduktion und stärken den Zahnschmelz.“

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