Entspannung rund um den Globus

In der Gondel einer Seilbahn gelegen, blicken die Besucher in 20 Metern Höhe auf den Ylläs-Fjäll, einem Berg in Lappland, während sie schwitzen. Foto: Ylläs Sport Resort
In der Gondel einer Seilbahn gelegen, blicken die Besucher in 20 Metern Höhe auf den Ylläs-Fjäll, einem Berg in Lappland, während sie schwitzen. Foto: Ylläs Sport Resort

Dem Alltagsstress entfliehen und die Seele baumeln lassen – der Wunsch nach Entspannung beschäftigt Menschen verschiedenster Kulturen rund um den Globus. Überaus vielfältig sind die hierfür genutzten Methoden und jeweiligen Wellness-Traditionen. Welche ungewöhnlichen Orte der Entspannung gibt es und was sind die Besonderheiten der internationalen Wellnessangebote?

Im Ursprungsland der Sauna, Finnland, ist das regelmäßige Saunieren fester Bestandteil der Kultur. Fast jedes Privathaus verfügt über eine eigene Sauna. Die Passion der Finnen für Wellness macht auch vor außergewöhnlichen Orten nicht halt: Selbst in einem Ski-Lift in Lappland oder im Flughafen-Terminal der finnischen Hauptstadt Helsinki saunieren und entspannen sich die Finnen.

Vom Spa ums Eck bis zum Sandbad in der ägyptischen Wüste

Ein heißes Sandbad genießen Besucher der Oase Siwa mitten in der ägyptischen Wüste. Eingegraben bis zum Hals schwitzt der Wellness-Suchende für etwa zehn Minuten im heißen Wüstensand. Nach dem Sandbad wird ein Zelt über dieser Stelle aufgespannt, welches anschließend als Sauna dient und in dem Tee serviert wird.Innovative Wellnesskonzepte gibt es natürlich auch hierzulande: In Dortmund ist es beispielsweise möglich, sich im Day-Spa von McWellness seine eigene Luxus-Suite zu mieten und sich alleine, zu zweit oder mit der Familie einen Wohlfühl-Kurzurlaub zu gönnen. Oder man macht es wie die Japaner und reist ins Land der aufgehenden Sonne.

In Japan verbringt man seinen Wellnesstag in traditionellen Badehäusern, den mit Holz beheizten Sentōs. Während die Besucher im heißen Wasser entspannen, unterhalten sie sich lebhaft und amüsieren sich später im Umkleideraum bei Brettspielen. Männer und Frauen erholen sich getrennt, vor Betreten des Bades steht eine gründliche Reinigung auf dem Programm – zum Teil inklusive Rasur und Zähneputzen.

Das Baden ist auch in Island typisch. Allerdings steigt man im hohen Norden eher in natürlich geformte Badebecken. Deren Wasser wird aus den zahlreichen heißen vulkanischen Quellen der Insel gespeist. Diese ‚Hot Pots‘ sind bis zu 45 Grad heiß und häufig so groß, dass sie einem Schwimmbad gleichen. Gebadet wird das ganze Jahr, im Sommer wie im Winter.

Der Orient sorgt für mächtig Dampf

Öffentliche Dampfbäder erfreuen sich im türkischen und orientalischen Raum großer Beliebtheit. Die Tagesgäste schwitzen im marmorverkleideten Hamam, während ihnen Bademeister die Haut peelen und sie gründlich mit Seifenschaum reinigen. Nach Wunsch lockern die Masseure Verspannungen und übergießen den Besucher abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser.

So unterschiedlich die weltweiten Möglichkeiten sind, einen entspannten Wellnesstag zu verbringen – allen Wellnessangeboten gemein ist die stressreduzierende und gesundheitsfördernde Wirkung. Wie auch immer die Entspannung Einzug hält, sei es in einer privaten Luxus-Suite, einem öffentlichen Badehaus oder inmitten der Wüste – der Wellnesstag gelingt garantiert.

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