Die Festzelt-Gaudi mit den ‚Brandigen‘

Seit Jahren touren die sechs BRANDIGEN kreuz und quer durch Deutschland, Europa und die Welt. Ihre Auftritte führten sie von Frankreich bis Italien, von der Schweiz bis nach Russland und Asien. Auch dieses Interview musste die Brücke von unserer Redaktion im Ruhrpott hin zum fernen Tokio schlagen. Allein über 30 Auftritte in Bierzelten und Hallen absolvieren die kernigen Oberbayern zur Oktoberfestzeit von September bis Anfang November. Auch in Essen sind sie dabei – und das nicht nur einmal. Neben dem ‚Bayerischen Abend mit Brandig‘ am Donnerstag, den 13. Oktober, will das Sextett vom Chiemsee an den Oktoberfestsamstagen und -sonntagen zum Wiesn-Mittag (11–16.30 Uhr) das Zelt auf dem Flughafen-Areal zum toben bringen.

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Kostenfreier Shuttle-Service zwischen Rüttenscheid und Oktoberfest

parkplatz-ankunft-1-1024x5181Anreise
Start:
Grugaplatz, zwischen Atlantic Congress Hotel und Unterführung Alfredbrücke
Ziel: nur wenige Meter entfernt vom Festzelteingang
Taktung: alle 10 bis 20 Minuten
Zeitraum: 16:30 bis 19:00

Abreise
Start: nur wenige Meter entfernt vom Festzelteingang
Ziel: Grugaplatz,  zwischen Atlantic Congress Hotel und Unterführung Alfredbrücke
Taktung: alle 10 bis 20 Minuten
Zeitraum: 22:00 bis 1:30[/su_pullquote]

Ihr tourt durch die verschiedensten Oktoberfestzelte Deutschlands. Was macht in euren Augen das Oktoberfest in Essen aus? Gibt es Unterschiede oder Besonderheiten?

Wir Touren sogar mehr oder weniger um die Welt. Im Moment schreibe ich gerade aus Tokio. Wir haben das große Glück, dass die Leute, die zum Oktoberfest gehen, von vornherein guter Stimmung sind – egal, wo auf der Welt. Es steht allerdings außer Frage, dass in NRW besonders gern gefeiert wird und die Menschen dort sehr offen und gut drauf sind. Was das Oktoberfest in Essen betrifft, so steht eines fest: Das Ambiente sucht seinesgleichen. Das Bierzelt ist fantastisch, die Technik super, das Essen toll und die Bedienungen auf Zack.

Die Zeit um das Oktoberfest ist für euch Hochsaison. Wie viele Gigs spielt Ihr? Und wie schafft man es, trotz der sicherlich auch körperlichen Belastung bei jedem Auftritt dennoch das Zelt zum Toben zu bringen?

Ja, das ist Hochsaison für uns. Unsere Oktoberfest-Saison läuft von Mitte September bis Mitte November und geht fließend in die ‚Apres-Ski-Saison‘ über. Wir spielen jedes Wochenende zwei- bis viermal. Teilweise sogar zweimal täglich. Vormittags Frühschoppen und abends Oktoberfest. Es ist in der Tat kraftraubend, aber wir bezeichnen uns als Musikanten, nicht als Musiker. Ich möchte damit keinem Musiker zu nahe treten, ich möchte damit lediglich sagen, dass wir nach all den Jahren immer noch richtig Spaß an der Musik haben.

Ihr seid nicht zum ersten Mal beim Rü Oktoberfest dabei. Wie ist damals der Kontakt zu den Veranstaltern entstanden?

Jetzt muß ich überlegen … da musst du den Ted fragen. Ich weiß nur eins: Ted ist einer dieser Menschen, wo ich mir nach drei Sekunden am Telefon sicher war, dass er ein guter Typ und ein korrekter und zuverlässiger Partner ist. Das hat sich dann auch bestätigt.

Was sind Eure Erwartungen für das Rü Oktoberfest 2016?

Ein herzlicher Empfang und gute Stimmung im Zelt und auf der Bühne.

Auf Eurer Homepage schreibt ihr: „Ein ‚BRANDIG‘-Stimmungsauftritt umfasst ein breit gefächertes Repertoire verschiedenster Musikrichtungen.“ Was genau erwartet die Besucher im Essener Festzelt?

Natürlich spielen wir anfangs bayrische Musik bzw. volkstümliche Schlager von den Oberkrainern, über Hits von den Zillertaler Schürzenjäger oder auch den ein oder anderen Blasmusik-Dauerbrenner etc… Aber dann kommt vom deutschen Schlager über internationale Klassiker bis hin zu Rock- und Pop-Musik, alles was zu einem Oktoberfest gehört und die Leute mitsingen können. Ein grosser Bogen von Andreas Gabalier bis AC/DC.

Ein Interview von Lars Riedel

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