CDU vor der Landtagswahl: Der ewige Kandidat

Will erneut in den Landtag: Henning Aretz

Wahlkampferfahrung? Daran dürfte es Henning Aretz mit Sicherheit nicht mangeln. 1998, 2002 und 2005 war der Vater von vier Kindern Bundestagskandidat der CDU im Essener Südwahlkreis.

Und auch 2009 hatte der Jurist Ambitionen, scheiterte allerdings intern am heutigen CDU-Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer. In den Landtag nach Düsseldorf wollte Henning Aretz auch schon einmal. Am Samstag plant der Mann mit dem geschliffenen Wort einen neuen Anlauf: Im neu geschnittenen Wahlkreis 66 zwischen Katernberg und Burgaltendorf will Aretz wieder ins Rennen gehen, sofern seine Partei diesmal mitspielt.

Denn anders als sonst gibt es am Samstag mit dem Ratsherrn Hans Dirk Vogt sowie Dr. Patricia Aden gleich drei Bewerber um den Wahlkreis. Letztere ist übrigens die Ehefrau von Ratsherr Menno Aden, der als AfD-Mitglied in den Rat gewählt wurde und nach seinem Austritt aus der Alternative für Deutschland heute fraktionslos im Essener Stadtrat sitzt.  Allerdings werden ihr intern wenig echte Chancen zugetraut. Da wird auch die eigens für die Kandidatur eingerichtete Internetseite am Ende wenig ausrichten. Letztlich dürfte es auf ein internes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Henning Aretz und Hans Dirk Vogt hinauslaufen. „Die Chancen stehen hier 50/50“, ist aus CDU-Kreisen vor dem Parteitag zu hören.

Ein Beitrag von Jöran Steinsiek

 

 

 

 

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