‚Schöne Aussicht‘ für die Innenstadt

Für ein Vorzeigeprojekt in der Essener Innenstadt greifen Investoren und Stadtverwaltung doch gerne zum Spaten. V.l.: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Arsatec-Geschäftsführer Sven van Gelder, Sparkassen-Vorstand Stefan Lukai, Portfolio-Management-Leiter Bernhard Michael Link von Vivawest und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best. Foto: Lars Riedel
Für ein Vorzeigeprojekt in der Essener Innenstadt greifen Investoren und Stadtverwaltung doch gerne zum Spaten. V.l.: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Arsatec-Geschäftsführer Sven van Gelder, Sparkassen-Vorstand Stefan Lukai, Portfolio-Management-Leiter Bernhard Michael Link von Vivawest und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best. Foto: Lars Riedel
Pressetermin: Mit dem 1. symbolischen Spatenstich beginnen nun offiziell die Bauarbeiten zu ‚BelleVie‘. Foto: Lars Riedelzeigeprojekt in der Essener Innenstadt greifen Investoren und Stadtverwaltung doch gerne zum Spaten. V.l.: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Arsatec-Geschäftsführer Sven van Gelder, Sparkassen-Vorstand Stefan Lukai, Portfolio-Management-Leiter Bernhard Michael Link von Vivawest und Stadtdirektor Hans-Jürgen Best. Foto: Lars Riedel
Pressetermin: Mit dem 1. symbolischen Spatenstich beginnen nun offiziell die Bauarbeiten zu ‚BelleVie‘. Foto: Lars Riedel

Mit dem symbolischen 1. Spatenstich beginnen offiziell die Bauarbeiten zu einem engagierten Bauprojekt in der Essener Innenstadt an der Hachestraße: BelleVie des Bauträgers Arsatec. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Areal unweit des Essener Hauptbahnhofes entstehen 109 Wohnungen in acht Häusern, zudem ein Hotel mit rund 150 Zimmern und ein Bürogebäude mit ca. 3.000 m² Mietfläche. Dass dieses Bauvorhaben nicht in Rüttenscheid, sondern Mitten im Stadtzentrum Realität wird und damit die Innenstadt weiter aufwertet, freut auch Thomas Kufen. Der Oberbürgermeister lobte den Mut einer solchen Vorinvestition.

Noch ist die Aussicht auf ‚BelleVie‘ nicht mehr als eine Baugrube. Foto: Lars Riedel
Noch ist die Aussicht auf ‚BelleVie‘ nicht mehr als eine Baugrube. Foto: Lars Riedel

 „Als Stadtdirektor wäre es jetzt falsch, wenn ich sagen würde: ‚Die haben aber Mut‘“, scherzte hingegen Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Best. Aber natürlich freut sich auch er über die weitere Aufwertung des Quartiers Innenstadt. „Früher habe ich selbst hier geparkt, wenn ich in der Hauptpost Pakete wegbringen musste. Jetzt blühen hier solche Bauprojekte“, so Best und verweist etwa auf das benachbarte Neubauprojekt des GHotels an der Ecke zur Hindenburgstraße. Die Gegend um die Hachestraße werde sehr bald schon zum Herzen der Essener City zählen, ist sich der Stadtdirektot sicher. „Die Menschen entdecken die Nähe zur Innenstadt wieder.“ Ein weiteres Beispiel sei dafür die Entwicklung des Univiertels, das, so Best, „früher eine Tabufläche“ war.

Und so soll ‚BelleVie‘ nach der Fertigstellung aussehen. Illustration: Arsatec
Und so soll ‚BelleVie‘ nach der Fertigstellung aussehen. Illustration: Arsatec

Dass der Trend zum Wohnen in direkter City-Nähe da ist und wächst, sehe man auch daran, dass Unternehmen der Wohnungswirtschaft als Experten darauf setzen. „Vivawest hat die Tendenz zum Wohnen in der Nähe erkannt und mit ‚BelleVie‘ eine richtige Entscheidung getroffen.“ Der Wohnungskonzern Vivawest übernimmt nach Fertigstellung die 109 Wohnungen in den eigenen Bestand und wird sie in Essen als Mietwohnungen im gehobenen Segment anbieten.

 

Mit dem Neubauprojekt BelleVie kommt auch Arsatec selbst zurück nach Essen

Lageplan von ‚BelleVie‘. Illustration: Arsatec
Lageplan von ‚BelleVie‘. Illustration: Arsatec

Das angegliederte Bürogebäude wird die Arsatec hingegen selbst behalten, ebenso das angeschlossene Hotelgebäude. Rund 700 Immobilien-Einheiten in der Entwicklung, 325 davon im Bau, zählt der Oberhausener Projektentwickler aktuell. Wobei man sagen muss, noch Oberhausener Projektentwickler, denn: „Die Arsatec wird zurück nach Essen kommen und ach Fertigstellung rund 40 % der Fläche des Bürogebäudes als neuen Firmensitz beziehen. Darauf freuen wir uns schon sehr“, so Sven van Gelder, geschäftsführender Gesellschafter der Arsatec GmbH, die in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bestehen feiert. Gerade als gebürtiger Essener freue sich van Gelder mit seinem Unternehmen zurück in seine Heimatstadt zu kommen. Das umtriebige Bauträgerunternehmen und Architekturbüro zählt mehr als die Hälfte seiner über 20 Immobilien-Projekte auf Essener Stadtgebiet. Insofern sei das Wiederansiedeln in der „alten“ Heimat ein logischer Schritt der kurzen Wege, wenn man sich auch mit einem „weinenden Auge vom schönen Standort in Oberhausen“ trennen wird, an dem man sich sehr wohl gefühlt habe.

Ein Beitrag von Lars Riedel

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