Wachstum mit Sportsgeist

Hans Mosbacher (Bildmitte), Geschäftsführer der Stölting Gruppe: „Sportliches Engagement gehört zu unserer Unternehmensphilosophie.“ Foto: Christoph Bubbe
Hans Mosbacher (Bildmitte), Geschäftsführer der Stölting Gruppe: „Sportliches Engagement gehört zu unserer Unternehmensphilosophie.“ Foto: Christoph Bubbe

Die Stölting Service Group ist mit 34 Regionalunternehmen in ganz Deutschland aktiv. Drei davon mit Sitz in Essen: die Stölting Reinigung & Service GmbH, die Stölting Trainservice GmbH und die S.E.T. GmbH Security & Event Team. Alle drei Unternehmen kommen aus der Dienstleistungsbranche und decken von Essen aus die Bereiche Reinigung, Sicherheit wie Objekt-, Veranstaltungs- und Werksschutz, Sicherheit in Zügen sowie den Sektor Zeitarbeit ab. „Der Standort ist unser klares, unternehmerisches Bekenntnis zu der Stadt“, sagt Hans Mosbacher, Geschäftsführer der Stölting Gruppe. „Essen ist die Ruhrmetropole. Und hier wollen wir uns stärker etablieren. Dadurch, dass die Stadt mitten im Herzen des Ruhrgebiets liegt, können wir uns von hieraus besser am Markt präsentieren und langfristig positionieren.“

Die Zeichen stehen für den Dienstleister auf Wachstum. Erst kürzlich präsentierte man sich erfolgreich auf der ‚security 2016‘ in der Messe Essen einem internationalen Publikum. Darüber hinaus wird die Stölting Gruppe im Essener Süden einen Bürokomplex errichten. Das Bürogebäude umfasst 4.500 Quadratmeter. Hierzu kommen
800 qm Hallenfläche. Der Startschuss dafür fällt noch in diesem Jahr. „Unser Ziel für 2017 ist weiteres organisches Wachstum und der Zukauf von Firmen in den Bereichen Security, Cleaning und Personal“, erklärt Mosbacher die Marschrichtung seiner Unternehmensgruppe.

Sport-Sponsoring als Teil der Unternehmensphilosophie

Neben dem eigenen Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg wird in der Stölting Gruppe noch etwas anderes großgeschrieben: der Sportsgeist. „Das sportliche Engagement gehört zu unserer Unternehmensphilosophie. Wir sind der Meinung, dass im Teamsport die Grundlagen für den täglichen Umgang miteinander gelegt und gelebt werden und wir nur im Team erfolgreich sind und bleiben.“ Daher werden mit dem eigenen Unternehmenswachstum auch die Aktivitäten im Bereich Sport-Sponsoring weiterhin ausgebaut – natürlich auch in Essen. „Wer von einem Standort profitiert, sollte auch immer der Gesellschaft in dieser Stadt etwas zurückgeben“, meint Mosbacher.

Stölting ist Sponsor der Damenfußball-Erstligisten SGS Essen wie auch des Fußball-Oberligisten FC Kray. An der Buderusstraße hat man den Klassenerhalt Liga 4 in der vergangenen Saison leider verpasst. Der Verein hat aber in den vergangenen Jahren viel erreicht. „Dass es für uns in Sachen Sponsoring daher trotz Abstieg in die Oberliga weitergeht, stand für uns außer Frage.“ Mit der S.E.T. GmbH und ihrem Umzug nach Essen konnten wir dieses Engagement sogar erweitern. Die S.E.T. unterstützt auch die Volleyballerinnen vom VC Essen-Borbeck. „Und seit dieser Saison sind wir zudem als Sponsor der Tischtennis-Damen des TUSEM Essen aktiv, die übrigens in der  1. Bundesliga spielen.“

 

Stimmen aus den Vereinen

 

ohm„Wenn man es nicht schafft, Menschen  für den Sport zu begeistern, können  die Leistungen noch so toll sein.“

Klaus Ohm, Geschäftsführer  TUSEM Damen Tischtennis 1. Bundesliga

„Unser Ziel für die laufende Saison ist ein dritter Tabellenplatz. Und dies wird auch für die kommende Saison unser Ziel sein. Mehr geht leider nicht. Für mehr reicht der Etat nicht aus. Um so wichtiger ist für uns das Engagement unserer Sponsoren wie die S.E.T. Security. Denn in Essen ist es verdammt schwer, Sponsoren zu gewinnen.
Essen ist eine Großstadt. Hier gibt es nicht nur einen, sondern viele Vereine. Hinter Handball, Eishockey und allen voran Fußball führt Tischtennis eher ein Schattendasein – obwohl wir in der 1. Bundesliga spielen. Die sportlichen Leistungen können noch so toll sein: Wenn wir es nicht schaffen, die Menschen für unseren Sport zu begeistern, bringt das nichts. Und deshalb braucht es auch Sponsoren, denen es nicht nur um die eigene Marke geht, sondern darum, Sportvereine in unserer Stadt zu unterstützen.“

 

oberholz„Das Sponsoring hat für uns auch eine wichtige, soziale Komponente.“

Günther Oberholz, 1. Vorsitzender des FC Kray

„Unser kurzfristiges Ziel ist der Klassenerhalt in der Oberliga. Man braucht nichts schön zu reden, wir sind ziemlich schlecht gestartet. Langfristig gesehen, müssen wir uns sportlich so präsentieren, dass wir ab 2017 wieder Stück für Stück eine gute Rolle in der Oberliga spielen.
Dennoch darf man auch nicht vergessen, wo der FC Kray ursprünglich herkommt. Der Klassenerhalt in der Oberliga ist für uns ein ehrgeiziges Ziel. Ganz besonders wichtig ist für uns vor allem die Nachwuchsarbeit. Junge Spieler sollen sich bei uns gut aufgehoben fühlen.
Für diese beiden Belange, das Mitspielen in der Oberliga und besonders auch die Förderung des Fußballnachwuchses, ist die Unterstützung der Stölting Gruppe sehr wichtig. Sie ist ein zuverlässiger Partner für uns, dessen Sponsoring gerade auch durch die Nachwuchsförderung eine soziale Komponente bekommt. Es ist eine hervorragende Partnerschaft, die für unseren Verein sehr viel bedeutet.“

 

werzinger„Im Volleyball stehen die Sponsoren nicht gerade Schlange.“

Marcel Werzinger, 1. Vorsitzender des VC Essen-Borbeck

„Wir sind in der letzten Saison von der Regionalliga in die 3. Liga West aufgestiegen. Entsprechend sind wir in dieser Saison angetreten mit dem Ziel Klassenerhalt. Mit acht Siegen in Folge gleich zum Auftakt ist klar: Gegen den Abstieg werden wir nicht spielen müssen. Also mussten wir unser Saisonziel korrigieren. Wir sind oben in der Tabelle und unser neues Ziel heißt auch,
weiter oben mitzuspielen. Gerade als Signal für unsere junge Mannschaft werden wir daher auch an der Vorlizensierung zur 2. Bundesliga teilnehmen. Die zweithöchste Spielklasse macht aber nur Sinn, wenn wir sie auch finanziell stemmen können.
Wir sind schon jetzt dankbar für jeden Sponsor. Wenn man z. B. das Engagement der S.E.T. GmbH eins zu eins umrechnet, entspricht das der Summe, die wir für  unsere Auswärtsfahrten benötigen. Wir müssen nach Bremen, Hannover, Cloppenburg. Sollten wir tatsächlich den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen, geht es sogar bis nach Berlin, Schwerin und Stralsund. Das könnten die Spielerinnen mit dem eigenen Pkw machen, hat dann aber mit Leistungssport nicht mehr viel zu tun. Daher geht es immer auch um die Frage: Können wir uns die jeweilige Liga leisten? Und das geht nur durch Sponsoren.“

 

wissing„Mit der Herren-Bundesliga können wir finanziell nicht mithalten. Aber mit dem Sponsoren-Engagement schaffen wir es, Spielerinnen an unseren Verein zu binden.“

Willi Wissing, Team-Manager und Geschäftsführer SGS Essen 19/68

„Die SGS Essen hat ihr Konzept auf die Weiterentwicklung junger Talente aus der Region abgestellt. Mit diesem Konzept wollen wir uns als sympathisches Aushängeschild des Sport in Essen in der Spitzengruppe der Allianz Frauen-Bundesliga etablieren. Dazu steht uns nun im Rahmen des Sponsorenpools ‚Messe Essen and friends‘ auch die Stölting-Gruppe als Sponsor zur Seite.
Auch wenn wir mit den an die Herren-Bundesliga angekoppelten Frauen-Teams finanziell nicht mithalten können, schaffen wir doch mit dem Engagement der im Ruhrgebiet ansässigen Unternehmen ein Fundament, Spielerinnen an den Verein zu binden.“

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