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Donnerstag, 23. November 2017
StartseitePolitikBis 2026: Flüchtlings-Unterkunft „Opti-Park“ kostet trotz Leerstand 28 Mio. Euro

Bis 2026: Flüchtlings-Unterkunft „Opti-Park“ kostet trotz Leerstand 28 Mio. Euro

Der leer stehende Gebäude-Komplex „Opti-Park“ an der Altendorfer Straße wird das Land NRW und damit den Steuerzahlern teuer zu stehen kommen.

Dies geht jetzt aus den Verträgen hervor, die zwischen dem Land NRW und dem privaten Eigentümer geschlossen wurden. Konditionen, die es in sich haben: So läuft der Mietvertrag bis 2026 und ist nicht vorzeitig kündbar.

Bis zu 1000 Flüchtlinge sollten ursprünglich an der Altendorfer Straße Platz finden. Aktuell steht das Gebäude allerdings seit Mai letzten Jahres leer. Die bis dato 414 Flüchtlinge wurden seinerzeit kurzfristig aus Brandschutzgründen auf andere Standorte verlegt, eine Woche später erklärte die Bezirksregierung Düsseldorf überraschend, dass sie den Standort dauerhaft aufgebe. Trotz des langen Mietvertrages. Trotzdem zahlt das Land NRW laut vorliegenden Informationen 235.754 Euro für Miete und Nebenkosten. Allein der Wachdienst verschlingt nach wie vor monatlich rund 47.000 Euro.

Das Land NRW hatte vor einigen Monaten noch versucht, die Einrichtung von der Stadt Essen übernehmen zu lassen. Auch in der Essener Lokalpolitik wurde ein Weiterbetrieb durch die Stadt Essen intensiv diskutiert. Gegen die Fraktionsstimmen der FDP, DIE LINKE und des ESSENER BÜRGER BÜNDNIS (EBB) hat der Rat der Stadt diese Pläne allerdings im September 2016 mehrheitlich abgelehnt. (js)

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