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Donnerstag, 22. June 2017
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Club Kohlenwäsche: Hilfe, die sich gewaschen hat

Von Phoenix Roedder

Bei der ‚Formel 1‘-Charity-Party wurde zu der besten Musik aus den 80er- und 90er Jahren gefeiert, aufgelegt u.a. von DJ Frank ZAPPEL Klemans. (Foto: Udo Geisler)

Verbunden durch Tradition, Freundschaft und den Wunsch helfen zu wollen“, so beschreibt sich die inzwischen große Gemeinschaft, die sich unter dem Namen ‚Club Kohlenwäsche‘ für das Wohl anderer einsetzt. Erst Ende Januar organisierte der Club eine Charity-Party, die mit großem Andrang besucht wurde.

Ein Herrenclub englischer Art, der Wert auf Tradition legt – am 21. Januar bewies der Club ein weiteres Mal, dass er bei diesem Grundsatz keineswegs bieder ist, sondernd durchaus zu feiern versteht. Im Hudson wurde ausgeschenkt, gelacht und getanzt. Unter dem Titel der ehemaligen Musiksendung ‚Formel 1‘ ließ man musikalisch noch einmal die 80er und 90er Jahre hochleben. Und nicht nur die Gäste, auch die Mitglieder des Clubs amüsierten sich prächtig und zeigten in orangenen Hemden ihre Clubangehörigkeit.

Nachhaltig zum Wohle der Kinder

Aber trotz des ganzen Spaßes, steckt in den Aktionen des Clubs Kohlenwäsche auch immer ein ernster Kern. Die Mitglieder setzen sich für die Erfüllung der Grundbedürfnisse von Kindern in sozialen Brennpunkten Essens ein. ‚Hilfe, die sich gewaschen hat‘ lautet ein weiteres Motto, dem sich die Club-Gesellschaft verpflichtet fühlt. Die Förderung von Selbständigkeit, Empathie und Gruppenfähigkeit sowie Bewegungs-, Ernährungs-, Lese- und Lernkompetenz der Kinder stehen dabei besonders im Fokus. Und deshalb wird auch der Erlös der vergangenen ‚Formel 1‘-Party für die aktuellen Clubprojekte zur Hilfe und Förderung der Kinder, die in Essener Brennpunkten aufwachsen, verwendet.

Formel-1-Party 2017

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Club Kohlenwäsche Formel Eins Charity Party im ‚Hudsons‘ in Essen. Durch Eintrittsgelder und Spenden kamen über 6.000 EUR für die sozialen, vom Club Kohlenwäsche unterstützten Projekte zusammen. (Foto: Udo Geisler)

Entstanden ist das Kindermobil durch die Kooperation der AWO Essen, der Brost-Stiftung und dem Club Kohlenwäsche. (Foto: AWO)

Das Kindermobil mit Club-Unterstützung

Nicht überall in Essen wachsen die Kinder in finanziell sicheren oder gar wohlhabenden Lebenssituationen auf. Ein aktuelles Projekt, das diese Kids aus sozial schwachen Verhältnissen unterstützt, ist das Kindermobil. Ein neun Meter lange Bus verschiedene Brennpunkte in unserer Stadt an. Wo der Bus Halt macht, erfreut er die Kinder und bietet ihnen die Chance, spielerisch etwas zum Thema Ernährung zu lernen und soziale Kompetenzen aufzubauen. Abgerundet wird dieses Angebot durch verschiedene sportlicher Aktivitäten.

Mit dem Kindermobil sollen die Kids spielerisch etwas zum Thema Ernährung lernen und soziale Kompetenzen aufbauen. (Foto: AWO)

Jeden Werktag fährt das Kindermobil mindestens zwei Ziele in Essen an und zaubert dort Zufriedenheit in die Gesichter der Kinder, die sich vor allem über die Abwechslung freuen. Diese Ziele können KiTas, Schulen oder andere Orte im Quartier sein. Das Kindermobil ist ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Bestandteil im Engagement für die jüngsten Generationen. Denn ein solches Projekt lebt vor allem von der Unterstützung aus der Gesellschaft.

 

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