Der TUSEM Essen – ein Profi-Macher der Spitzenspieler von morgen

Der TUSEM erhält auch 2017 von der Handball-Bundesliga das Jugendzertifikat für hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung. Damit ist der Club von der Margarethenhöhe einer von bundesweit nur 23 Vereinen, die in diesem Jahr das Jugendzertifikat verliehen bekommen haben.

Neben allen Erstligisten konnten lediglich fünf Vereine aus der 2. Handball-Bundesliga die umfangreichen Kriterien zur Erteilung des Zertifikates für hervorragende Jugendarbeit erfüllen. Das Jugendzertifikat wurde 2007 als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen und 2008 zum ersten Mal an Profi-Clubs verliehen, die für Nachwuchs-Handballer herausragende Rahmenbedingungen schaffen. Für die Margarethenhöher ist es bereits die siebte Auszeichnung, davon die fünfte in Folge. „Wir freuen uns sehr über die erneute Würdigung unserer Arbeit und nehmen diese Auszeichnung gerne entgegen“, sagt TUSEM-Jugendkoordinator Daniel Haase. Ein besonderer Dank gehe dabei nicht nur an das Trainerteam, sondern auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer und Eltern, ohne deren Einsatz die Jugendförderung beim TUSEM in dieser Form nicht möglich wäre. „Aktuell stehen elf Spieler aus der eigenen Jugend im Kader unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga und viele davon haben sich bereits zu Leistungsträgern entwickelt. Dieser Umstand erfüllt uns mit großem Stolz und wir arbeiten tagtäglich daran, dass in Zukunft viele weitere Talente den Sprung in den Profi-Bereich schaffen“, so Haase, der selbst auch Co-Trainer dieser Bundesliga-Mannschaft ist.

Das Jugendzertifikat ist ein ligaübergreifendes Gütesiegel, das herausragende Rahmenbedingungen für Nachwuchshandballer honoriert. Um diese Auszeichnung zu erlangen, müssen sehr anspruchsvolle Kriterien erfüllt werden. Denn Ziel des Zertifikats ist die Fort- und Weiterentwicklung qualitativ hochwertiger Jugendarbeit in den Vereinen, damit deutsche Nachwuchsspieler in ihren Clubs zu Spitzenspielern reifen können. Daher setzt das Gütesiegel der DKB Handball-Bundesliga voraus, dass Nachwuchsspieler in ihrem Verein und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden. Der Reifegrad der Betreuungs- und Ausbildungskonzepte im Hinblick auf die duale Karriere, die Qualität des Trainerstabes sowie die Wertigkeit von Team und Training sind nur einige Kriterien, die dabei auf den Prüfstand kommen. (lr)

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