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Donnerstag, 23. November 2017
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Grundsteinlegung der neuen Stölting Hauptverwaltung: „Ein Gebäude wie ein Zuhause.“

Am Freitag (10.03.2017) feierte die Unternehmensgruppe Stölting bei schönstem Wetter die Grundsteinlegung der neuen Hauptverwaltung. Die Stölting Service Groupe beschäftigt bundesweit rund 6.300 Mitarbeiter in über 30 Tochterunternehmen – darunter auch in Essen. Im Rahmen des Neubauprojekts ‚Stadtquartier Graf Bismarck‘ baut Stölting, bisher mit Sitz in Erle, an exponierter Stelle eine neue Firmenzentrale direkt am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen.

Stölting-Chef Hans Mosbacher. (Foto: Dr. Claudia Posern)

Damit schafft Stölting den Brückenschlag aus der Vergangenheit in die Moderne. Die Reinigungs-, Sicherheits- und Personalexperten betonten zur Grundsteinlegung den Wert Gelsenkirchens als Standort mit idealer Infrastruktur. Stölting-Chef Hans Mosbacher stellte fest: „Von Gelsenkirchen aus sind wir in kürzester Zeit im ganzen Ruhrgebiet, im Münsterland, Rheinland oder Sauerland – wo auch immer unsere Kunden uns erwarten. Zudem leben viele Mitarbeiter direkt um die Ecke. Kurze Wege sind enorm wichtig für uns.“ Die Vorfreude auf die neu entstehende Hauptverwaltung sei entsprechend bei allen groß. „Vor 10 Jahren hatten wir vier Mitarbeiter auf 250 Quadratmetern. Jetzt bauen wir sechs Stockwerke Stölting. Ein Gebäude wie ein Zuhause“, so der Unternehmenschef und ergänzt mit einem Lächeln: „Ok. Wo gearbeitet wird, kannst Du dich nie fühlen wie daheim. Aber wo Du dich etwas fühlst wie Zuhause, kannst Du umso besser arbeiten. Das ist die Idee in dem hier entstehenden Ambiente. Ein Zuhause schaffen für unsere Mitarbeiter.“

V.l.: Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, NRW-Bauminister Michael Groschek und die ‚Stölting-Familie‘ Hans, Dominik und Sebastian Mosbacher. (Foto: Dr. Claudia Posern)

Vom einstigen Kohlerevier zum Hotspot für moderne Unternehmen

Rund 300 Mitarbeiter sollen hier am Kanal ab Frühjahr 2018 einziehen. Insgesamt investiert der Service-Dienstleiters rund 20 Millionen Euro für den Neubau.

Besonders gefreut haben sich Stölting-Verantwortlichen über den Besuch der zahlreichen Gäste, unter ihnen Oberbürgermeister Frank Baranowski und NRW-Bauminister Michael Groschek. „Graf Bismarck wird die Hafencity von Gelsenkirchen. Und das Flaggschiff, das ist die Aida-Stölting. Die wird heute auf Kiel gelegt“, so der NRW-Bauminister. In direkter Nachbarschaft zur ehemaligen Zeche Graf Bismarck, auf der bis 1966 Qualitätskohle gefördert und dann in alle Welt verschifft wurde, sollen Arbeitsplätze für Hunderte entstehen. Wobei – anders als früher – heute der hohe Freizeitwert des neuen Quartiers weitere Anreize als Standort für Unternehmen setzt.

Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. (Foto: Dr. Claudia Posern)

Im neuen Quartier Graf Bismarck werden sich auch Einzelhandel und Gastronomie ansiedeln. Für Spaziergänger, Radler oder Geschäftsleute ist es ein ideales Umfeld für eine Pause in moderner Architektur an einem historisch wertvollen Ort.

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