Stadionbau: Wofür flossen die Roland Berger-Millionen wirklich?

Die Suche nach der Verwendung der 3,3 Millionen Euro, die von der städtischen Tochtergesellschaft GVE im Rahmen des Stadionbaus an die Roland Berger-Berater geflossen sind, soll beendet sein? Von wegen!

Zwar verkündet dies eine Pressemitteilung, die kürzlich von der GVE aufgetischt wurde. Die Anwälte der Kanzlei GÖRG hätten in ihrer Transparenz-Prüfung herausgefunden, dass alle Zahlungen „nachvollziehbar“ wären. Da stellt sich spätestens nach den Recherchen, die INFORMER-Redakteur Lars Riedel jetzt in seinem Beitrag zur Phantomstudie „Urbane Belebung“ veröffentlichte, die Frage, in wieweit ist diese Transparenz-Prüfung tatsächlich das, wofür es der Öffentlichkeit verkauft wurde?

Oder handelt es sich hier am Ende eher um eine Gefälligkeitssprüfung mit dem Ziel, das Thema möglichst geräuscharm aus der Welt zu bekommen? Teil des Millionenauftrages war eine Studie namens „Urbane Belebung“, die bei der Stadt keiner kennt und die nie verwendet wurde. Von der man scheinbar auch nicht weiß, wer sie beauftragt hat. Was verbirgt sich dahinter? Und warum hat sich Roland Berger jahrelang geweigert, die Unterlagen rauszurücken? War die Studie am Ende nur ein Fake, um Gelder abzuwickeln, die der Öffentlichkeit nicht bekannt werden dürfen?

Sie möchten uns zu diesem oder einem anderen Thema schreiben? Hinweise bitte an: recherche@informer-magazine.de oder direkt an den Autor: joeran.steinsiek@informer-magazine.de

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