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Donnerstag, 23. November 2017
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Versuchter Terroranschlag in Essen: Neue Details

  • SEK-Zugriff in der Nacht von Freitag auf Samstag missglückte
  • Islamistengruppe plante Terroranschlag auf Einkaufszentrum Limbecker Platz
  • Selbstmordattentäter wollten selbstgebaute Bomben im Einkaufszentrum zünden
  • Hinweis kam vom Verfassungsschutz 

Von Jöran Steinsiek

Essen ist nur knapp einem Terroranschlag entgangen. Schon am Freitagnachmittag gab es konkrete Hinweise vom Verfassungsschutz, nach INFORMER-Informationen versuchte noch in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Sondereinsatzkommando (SEK), mehrere Zielpersonen zu ergreifen, dies missglückte allerdings. Daher kam es noch in der Nacht zu der endgültigen Entscheidung, das Einkaufszentrum am Limbecker Platz am Samstag komplett geschlossen zu halten. 

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gehen die Sicherheitskräfte mittlerweile davon aus, dass eine Gruppe Terroristen den Anschlag auf das Einkaufszentrum in Essen verüben wollten. 

Bei dem mutmaßlichen Drahtzieher soll es sich demnach um einen vor einiger Zeit nach Syrien ausgereisten Salafisten handeln. Von dort aus soll er per Messenger versucht haben, mehrere Personen zu einem Anschlag in der Essener Innenstadt zu bewegen. Neben dem Anschlagsauftrag sollen auch gleich Anleitungen zum Bombenbau an die potentiellen Attentäter übermittelt worden sein. Vermutlich sollten selbstgebaute Bomben im Einkaufszentrum an unterschiedlichen Stellen gezündet werden.

 

 

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