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Mittwoch, 18. October 2017
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Chefsache! – aus der Ratgeber-Serie ‚Mein Leben im Wandel‘

Wenn Enscheidern im Betrieb der Meinungsaustausch fehlt

Es ist einsam auf dem Olymp – zumindest wenn es um wesentliche Entscheidungen und Prozesse geht. Je höher man auf der Karriereleiter in der Arbeitswelt steht, vielleicht sogar selbst die Geschäfte eines Unternehmens führt, desto dünner wird die Luft beim Versuch, die eigenen Entscheidungswege zu reflektieren.

Nicht selten haben Mitarbeiter Hemmungen, gegenüber ihrem Vorgesetzten oder Chef Vorbehalte zu äußern. Andere wiederum betrachten anstehende Veränderungen grundsätzlich eher skeptisch. Oder aber sind per se auf Contra eingestellt – vielleicht sogar aus einem eigenen Karriere-Kalkül heraus. Wie auch immer, ein ehrlicher, zielführender Meinungsaustausch kommt häufig zu kurz oder findet gar nicht statt. „Die Sicht von außen ist aber ein ganz wesentlicher Bestandteil, um Entscheidungen und notwendige Prozessschritte kritisch reflektieren zu können“, sagt Business- und Life-Coach Martina Nierfeld – und sie weiß aus Erfahrung: „Je höher die Führungsebene, desto weitreichender sind die zu treffenden Entscheidungen, während gleichzeitig der offene Meinungsaustausch weiter abnimmt.“

Das Gefühl, mit Entscheidungen oder Prozessabläufen allein dazustehen, ist dabei nur eine Schattenseite. Die fehlende konstruktive Auseinandersetzung eine weitere. „Das Problem kennt eigentlich jeder: die sogenannte Betriebsblindheit. Wenn wir uns mit ganz spezifischen Themen immer wieder auseinandersetzen müssen, entstehen blinde Flecken und andere, nicht minder wesentliche Aspekte, die es zu bedenken gilt, drohen unterzugehen. Gerade deshalb ist der Meinungsaustausch mit anderen so essenziell“, erklärt Nierfeld. Dabei kann es gerade von Vorteil, wenn diese zweite Sicht auf die Dinge eben nicht mit Branchenkenntnisse angefüttert, sondern wirklich neutral ist. „So gehen ganz wesentliche Facetten wie etwa Arbeitsumfang, Zeitmanagement und Arbeitsteilung und Teamstrukturen auf dem Weg zum eigentlichen Ziel nicht unter.“

Als Coach begleitet Nierfeld Veränderungs- und Arbeits-Prozesse gemeinsam mit ihren Klienten, den Entscheidern, über den gesamten Zeitraum. Sie hinterfragt die Vorstellung und Einzelschritte, dient als Reflektionspartnerin. Neutral und vorurteilsfrei. „Mein Vorteil ist, dass ich aus meinen Fragen und Anregungen keinen eigenen Vor- oder Nachteil innerhalb des jeweiligen Unternehmens ziehen kann. Das versetzt mich in die Lage, auch kritische Fragen unbefangen stellen zu können. Es ist ein ganz konkretes, uneingefärbtes Draufschauen auf die Prozesse – und zwar Schritt für Schritt.“

 

Kontakt

Realistin Coaching & Training

Martina Nierfeld

mn@realistin.de · Tel.: 0160/11 98 298 · Maybachstr. 13 · 45133 Essen

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