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Mittwoch, 18. October 2017
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Der INFORMER-Ratgeber Gesundheit von Kampfkunst-Experte Sensei Alfons Pinders – Juli 2017

Es wird gereist – pauschal, individual, in Gruppen, all inclusive. Es gibt kaum noch Orte, wo wir Deutschen nicht anzutreffen sind. Wir erkunden und urlauben in Südfrankreich, Spanien, Miami, Mexico, in der Sahara oder auf dem Himalaya. Negative oder kritische Gedanken haben in dieser entspannten Zeit keinen Platz. Der Urlauber ignoriert und verdrängt. Doch wer reist sollte beachten: Sicherheit geht vor.

Urlaubszeit, Reisezeit, die Sonne ruft

Informieren Sie sich über die politische Situation in den Urlaubsländern und allgemein. Planen Sie Ihre Routen im Reiseland. Hinterlassen Sie Nachrichten auf ihren Exkursionen für Familie oder Mitreisende. Wenn möglich bewegen Sie sich in Gruppen. Nehmen Sie zu später Stunde für den Heimweg ein Taxi. Lassen Sie nie Getränke unbeaufsichtigt – Gefahr K.O. Tropfen. Vermeiden Sie gefährliche Gegenden, auch hier hilft die heimische Recherche. Halten Sie, wenn möglich, Distanz vor aggressiven oder alkoholisierten Menschen.

Vorausschauendes Handeln und wachsam sein! Wo befinden sich z. B. die Fluchttüren? Nehmen Sie mögliche Fluchtmöglichkeiten wahr, registrieren Sie sie. Wenn nötig verteidigen Sie sich. Erfolgreiche Selbstverteidigung hängt mit davon ab, die empfindliche Zielregion des Angreifers zu treffen und die notwendige Technik zu beherrschen, mit der entsprechenden mentalen Vorbereitung für das selbstbewusste Handeln.

Gefahren vermeiden, Grenzen zeigen und – wenn nötig – verteidigen

Jungen Menschen fehlt es häufig an Erfahrung, Situationen richtig einzuschätzen. Meist überwiegt die Euphorie: Ohne Eltern Spaß haben, mit besten Freundinnen im Urlaub, Sonne und endlich Ferien. Im Urlaub stellt sich manch eine junge Frau die Frage: Sind die Männer überschwänglich nett oder bin ich Freiwild? Sexuelle Belästigung kann direkt oder schleichend sein. Vorbereitung ist hier wichtig. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, ist im Vorteil – selbstbewusste Frauen senden weniger Opfersignale aus. Gefahren wahrnehmen und vermeiden. Flucht. Kommunikation und Taktik. Grenzen werden gesetzt, aufrecht erhalten und, wenn nötig, verteidigt. Sprechen Sie die Person direkt an. Machen Sie umstehende Personen auf die Situation aufmerksam. Wer sich verteidigen muss, sollte es konsequent machen. Es gibt vielleicht nur diese eine Chance.

Wir bewegen uns leider in einer unsicheren Zeit. Wachsames Handeln und Vorbereitung hat nichts mit Panikmache oder Angst zu tun. Es ist eine Notwendigkeit.

 

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