Ist Ihr Unternehmen ausreichend vor Cyber-Attacken geschützt?

Tim Oberbeckmann von der Allianz Generalvertretung in Essen. (Foto: Allianz)

Attacken aus dem Internet: Nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Doch vor dem finanziellen Risiko können sich Unternehmen schützen.

Früher kletterten Kriminelle über den bewachten Firmenzaun, um sich am Vermögen einer Firma zu bereichern. Heute bewegen sie sich virtuell durch die Datenkanäle von Unternehmen. „Ermöglicht wird das oftmals durch das ahnungslose Opfer selbst – den Mitarbeiter“, erklärt Tim Oberbeckmann von der Allianz Generalvertretung in Essen.

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen und Behörden war in den vergangenen Jahren das Ziel von Cyber-Attacken. Allein die Attacken des ‚Wannacry‘-Virus haben mehr als 300.000 Computer in 150 Ländern infiziert. „Geprägt durch zahlreiche Konzerne und mittelständische Unternehmen, gilt Deutschland als ein zentrales Angriffsziel“, weiß der Essener Allianz-Experte zu berichten. „Der Schaden aus dem Netz entspricht ca. 51 Milliarden Euro – und zwar jährlich.“

Wer glaubt, dass nur Großunternehmen und Konzerne in das Visier der Hacker geraten, hat sich getäuscht. „Genauso kann es kleinere Unternehmen treffen – insbesondere diejenigen, welche über sensible Personendaten verfügen.“

Was tun, wenn Ihr Bildschirm schwarz bleibt?

In erster Linie sorgen Firmen über eine solide IT-Sicherheit vor. Große Unternehmen unterhalten dafür eigene Abteilungen, kleinere Unternehmen lassen sich durch ihre IT-Betreuer beraten. Eine hundertprozentige IT-Sicherheit kann es aber leider nicht geben.

Die Folgeschäden einer Attacke belaufen sich in den meisten Fällen auf die betriebliche Unterbrechung durch blockierte Computer und oftmals treten Erpressungsversuche parallel dazu auf. Entsprechende Versicherungslösungen lassen sich am Markt einkaufen. „Spezielle Cyberpolicen regulieren nicht nur den Schaden durch entgangene Gewinne, sondern zahlen vor allem auch die Kosten für die Wiederherstellung der Daten. Selbst Erpressungsgelder sind auf Wunsch versicherbar“, so Oberbeckmann.

Im Gegensatz zu den klassischen Schadenregulierungen-beispielsweise bei einem Wasserschaden- beginnt die Leistung des Versicherers bei Cyberattacken mit einem professionellen Krisenmanagement.

Die Betroffenen wissen meist nicht, wie sie sich korrekt verhalten sollen. Ein direktes Erfüllen von Lösegeldforderungen, öffnet meist Tür und Tor für weitere Erpressungsversuche- man weiß jetzt, dass der „Kunde“ zahlt. Ein gutes „Coaching“ durch erfahrene Spezialisten ist unerlässlich, um Fehler zu vermeiden und die Situation in den Griff zu bekommen. Eine solche „Assistance-Leistung“ sollte in der entsprechenden Police mitversichert sein.

„Zu den Pflichten eines Unternehmers gehört die erforderliche Sorgfalt und Weitsicht, Risiken abzuschätzen. Seit über 20 Jahren beraten wir Unternehmer, wie man Risiken minimiert. Für viele ist das Cyberrisiko noch neu – und der Beratungsbedarf entsprechend groß.“

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Tim Oberbeckmann
Allianz Generalvertretung

Ruhrallee 191 • 45136 Essen
Tel. 02 01.6 49 57 18-0 · Fax 02 01.6 49 57 18-9

tim.oberbeckmann@allianz.de
www.allianz-oberbeckmann.de

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