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Dienstag, 25. July 2017
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Mit dem Weberplatz fängt es an …

Ein Kommentar von Annette Allkemper

Was uns die Grüne Hauptstadt Essen bzw. das Projekt „Freiraum Weberplatz“ bisher an Möbeln für den Weberplatz beschert hat, ist schon klasse: Stehtische unter den Arkaden des ehemaligen Hauses der Begegnung, die lange Tischreihe quer durch die kleine grüne Mitte und die Staudenbeete im Pflückgarten daneben. Der Platz lädt ein, sich dort hinzusetzen, zu verweilen, sich zu treffen, und das nicht nur donnerstags beim Feierabendmarkt. Da wird sicht- und erfahrbar, was mit dem hässlichen Wort „Aufenthaltsqualität“ gemeint sein kann. Zwar ist alles (noch) nicht von Dauer, sondern nur erst bis einschließlich Oktober so geplant, aber man wird sehen, ob und wie sich das anschließend halten lässt. Abgesehen davon, dass ein möglicher Umbau des Hauses sicher auch seine Einschränkungen mit sich bringen wird.

Erlaubt man sich ein bisschen Wunschdenken, so ist durchaus vorstellbar, dass der Platz auch über das Grüne-Hauptstadt-Jahr hinaus weiter so einladend gestaltet bleiben kann, ja dass das sogar ausbaufähig ist – schließlich wartet das ex-China-Restaurant darauf, zu einem Bürger-Begegnungszentrum umgebaut zu werden. Und was läge näher, als dort nicht nur Indoor-Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, sondern den Platz weiter als Aufenthalts- und Begegnungsraum zu gestalten und zu nutzen?

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