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Mittwoch, 23. August 2017
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Der INFORMER-Ratgeber Gesundheit von Kampfkunst-Experte Sensei Alfons Pinders – August 2017

Ich mache mich selbstständig – wenn das jemand sagt, klingt das erst einmal gut. Auf die Frage, warum man diesen Schritt gewählt hat, führen viele Existenzgründer die hohe Einkommenserwartung und die Freiheit, alles selber entscheiden zu können, an. Die Verlockung, durch seine Firma ein höheres Einkommen und einen gewissen Luxus erreichen zu können, wird von dem Wunsch begleitet, unabhängig und frei in seinen Entscheidungen zu sein.

Selbst und ständig

Einige Unternehmer haben es weit gebracht – sie werden geachtet, in Fachkreisen als Experten geschätzt, zu wirtschaftlichen Fragen gern befragt und vertreten ihre Branche auf internationalen Kongressen. Bei gesellschaftlichen Ereignissen tauchen ihre Namen auf, weil man möchte, dass ihr Ansehen abfärbt. Doch nicht die Errichtung eines Geschäfts alleine sagt über die Fachkompetenz aus, ob der Inhaber sein Handwerk versteht. Erst die Leistung, der Überblick und der Erfolg schaffen die Basis, um anerkannt zu werden. Eine Garantie für den Erfolg gibt es nicht. In der ersten Zeit sollte man sich mit dem Gedanken vertraut machen: selbst und ständig.

Gut geplant ist halb gewonnen. Die Idee zu einer Firma alleine reicht nicht aus. Planung, Analyse, Businessplan, Kreativität und Finanzierung stehen vor dem Eröffnungstermin. Eine gute Vorbereitung, zu der man sich kompetente Hilfe holen sollte, ist ein Schlüssel, sicher zu starten und nicht gleich im Gewusel von Miete, Versicherung, Strom, Gehälter, Steuern, Rechnungen usw. zu ertrinken. Letztens saß ich mit Andreas Felter, Leiter einer großen Deutschen Sparkasse und Coach für individuelle Führungskompetenz, zusammen. Bei unserem Erfahrungsaustausch stellten wir fest, wie unvorbereitet viele Existenzgründer ins Rennen gehen und wie wenig die persönliche Eignung hinterfragt wird. Bin ich körperlich, geistig und seelisch in der Lage, die Belastung einer Selbstständigkeit auf mich zu nehmen? Kann ich mich gegenüber anderen durchsetzen? Habe ich die Energie, mich dem starken Wettbewerbsdruck in der freien Wirtschaft zu stellen?

Selbständigkeit ist Kampf

Diese Fragen sollten gut durchdacht werden, um nicht die späte Einsicht zu erlangen, doch kein Geschäftsmann oder -frau zu sein. Es wäre auch traurig, festzustellen, dass man nicht richtig vorbereitet war und dadurch scheiterte.
Selbstständigkeit ist Kampf – äußerlich und innerlich. Um erfolgreich zu sein, gehört es, sich richtig vorzubereiten, um Krisensituationen zu meistern und Fehler zu vermeiden. Wie ein Boxer sich auf seinen Kampf vorbereitet. Nur wer sich gut vorbereitet, hat Chancen auf Erfolg. Die Resilienz kann ich mit entsprechenden Seminaren ebenso stärken wie mein Auftreten und Durchsetzungsvermögen. Erfolg ist planbar!

 

 

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