US Muscle Cars in Essen – automobile Träume aus Stahl, Chrom und PS

Dr. Klaus-Peter Reintges und Andreas ‚Wikinger‘ Kirsch gaben einen Ausblick auf das, was die Besucher des US-Classic-Car Festival am 27.08. erwarten wird. (Foto: Christoph Bubbe)

(Foto: Christoph Bubbe)

Am 27. August haben Besitzer und Fans klassicher US Boliden einen Anlaufpunkt in Essen: Das Autohaus Reintges auf der Rellinghauser Straße. Gemeinsam mit dem Mitveranstalter USCARSTREFFEN organisiert der Essener Ford-Vertragshändler das erste Mustang und US-Classic-Car Festival. Aber nicht nur der Inbegriff des amerikanischen Muscle Car, der Ford Mustang, wird dabei sein. Das Event wird markenübergreifend – vom Pontiac GTO bis zum Dodge. Das heutige (17.08.2017) Pressegespräch lieferte erste Eindrück von dem, was die Besucher erwarten wird.

Der Parkplatz des Autohauses Reintges war gesäumt von Exponaten des automobilen amerikanischen Traums, die vor allem eines ausdrücken: schiere Kraft. So wie der Moderator des heutigen Gesprächs. Das Wort ergriff Andreas ‚Wikinger‘ Kirsch, vielen bekannt aus dem Motor-TV-Magazin ‚Karacho‘. Er lieferte auch gleich einen kurzen Überblick über die Historie der US-Cars.

(Foto: Christoph Bubbe)

Der Nimbus von Ford Mustang und Co. beginnt in Deutschland auf der Kinoleinwand. Legendäre Schauspieler wie Steve McQueen und James Dean, die wilden Helden der Leinwand, fahren sie, die vor Kraft strotzenden amerikanischen Sportwagen, und machen diese auch zum Traum vieler junger Menschen hierzulande. Auch wenn sie in Deutschland nur schwer zu bekommen waren, die US Muscle Cars wurden zum Sinnbild der mobilen Freiheit. Doch mit seiner Zielgruppe wurde auch das Muscle Car ‚erwachsener‘. „Die Autos gingen in die Breite und die eigentliche Idee des Sportwagens verloren“, erklärt Kirsch. Nach den 70ern orientierten sich die amerikanischen Automobilhersteller sogar zunehmend an japanische Automodelle. „Diese Jahre streichen wir mal lieber ganz schnell aus dem Gedächtnis“, scherzt der US-Car-Experte. „In den 200ern aber erlebte das ursprüngliche Muscle Car eine Renaissance. Zum Beispiel mit dem neuen Mustang, der zu alten Tugenden zurückgefunden hat.“

Der 67er Mustang Fastback von Dr. Klaus-Peter Reintges. (Foto: Christoph Bubbe)

Beim Mustang fängt auch der Puls von Ford-Händler Dr. Klaus-Peter Reintges an zu rasen. Der Autohaus-Inhaber ist selbst stolzer Besitzer eines Mustang Fastback, Baujahr 1967. Er lässt daher auch keinen Zweifel daran, welchem US-Boliden sein Herz gehört. „Der Mustang ist definitiv der Schönste. Aber nur Mustangs auszustellen, wäre dann vielleicht doch etwas eintönig“, sagt Dr. Reintges mit einem Lächeln. Das US-Classic-Car Festival in seinem Autohaus ist daher für alle amerikanischen Marken offen. „Es geht um schöne amerikanische Klassiker und um das Lebensgefühl, das man bis heute mit ihnen verbindet.“

Moderator Andreas Kirsch stellte Dr. Reintges als US-Car-Enthusiasten vor. Und als solcher suchte er für die Veranstaltung nach Gleichgesinnten. Menschen mit der gleichen Leidenschaft fand er bei ‚USCARSTREFFEN‘. „Ich sprach Micheal Zeller und seine Crew auf die Veranstaltung an. Und Micheal meinte, wenn wir das machen wollen, dann lass uns das jetzt tun.“ Innerhalb von sechs Wochen stellte man also das nahende Event auf die Beine. Mit an Bord sind mittlerweile auch die ‚Jungs‘ der US-Car Service- und Reparatur-Werkstatt ‚Speedkills‘. „Für ausreichend Expertise ist also gesorgt“, freut sich Dr. Reintges auf die Veranstaltung. Auch Andreas ‚Wikinger‘ Kirsch ermutigt die Leute zu kommen und ihre Fragen zu stellen: „Die US-Car-Szene ist sehr offen. Sie kennen ihre Autos und sprechen auch gerne über ihre Leidenschaft.“

(Foto: Christoph Bubbe)

Von 11 bis ca. 18 Uhr findet das US-Classic-Car Festival an der Rellinghauser Straße 400 statt. „Selbst wer nicht die ganze Zeit über da bleiben will, sollte immer wieder mal vorbeischauen“, empfiehlt Kirsch. „Denn es wird ein Kommen und Gehen der US-Boliden sein. Alle ein oder zwei Stunden sind bestimmt schon wieder neue US-Cars zu sehen.“ Dafür werden sicherlich auch die Besucher selbst sorgen. Denn natürlich sind Besucher, die mit ihrem eigenen Muscle Car anreisen, gerne gesehen. „Sie werden sogar prämiert“, sagt Michael Zeller. „Dank der Essen Motor Show, die in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum feiert, winken für die Gewinner VIP-Tickets für das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.“

Ob mit oder ohne fahrbaren Untersatz made in USA – unterhaltsam wird dieser Sonntag für alle Besucher. Während die Kleinen sich auf der Hüpfburg austoben können, fährt die vielen bereits bekannte Essener Band ‚The Fellows‘ mit Rock’n’Roll und Oldies musikalisch auf. lr

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