CDU Essen zur Bundestagswahl

Nach den Wahlen sind die Essener Christdemokraten mit dem Bundesergebnis unzufrieden.

„Wir danken den Essener Wählerinnen und Wählern, die uns am Sonntag ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir werden hart dafür arbeiten, diesem Vertrauen gerecht zu werden. Die deutlichen Verluste der großen Parteien auf Bundesebene, auch der CDU, und den Zugewinn der AfD sehen wir mit Sorge. Ein ‚weiter so‘ darf es nicht geben. Die AfD hat gerade aus der Flüchtlingskrise politischen Rückenwind erzielt. Vielen Menschen konnten wir im Vorfeld der Wahlen deutlich machen, dass wir auch die mit der Flüchtlingskrise einhergehenden Probleme erkannt und intensiv Lösungen dazu eingeleitet haben. Leider haben wir gerade auf Bundesebene einen Teil der Menschen damit nicht erreichen können,“  erklärt die CDU Essen.

Seinem Kandidaten Matthias Hauer gratulierte der CDU-Ortsverband zur Wiederwahl in den Deutschen Bundestag. Hauer konnte als einziger im gesamten Ruhrgebiet das Direktmandat für die CDU verteidigen und hat den Vorsprung im Süd-West-Wahlkreis von 93 auf 9.564 Erststimmen ausbauen können.

„Wir bedanken uns auch bei Jutta Eckenbach und Astrid Timmermann-Fechter für die geleistete gute Arbeit im Deutschen Bundestag. Sie konnten den Rückstand zur SPD in ihren Wahlkreisen reduzieren“, erklärte die Essener CDU weiter.

Dennoch: In den 299 Wahlkreisen hat die CDU durchschnittlich 7 Prozentpunkte an Stimmen und Stimmanteilen verloren. Im Essener Süd-Westen lag der Rückgang bei 2,4 Prozentpunkten, im Nord-Osten war er mit 4,5 Prozentpunkten noch deutlicher zu spüren. „Wir müssen das Ergebnis akzeptieren, werden daran arbeiten, Vertrauen zurückzugewinnen, und gehen mit vollem Einsatz in die neue Legislaturperiode“, gibt man sich bei den Essener Christdemokraten zuversichtlich.

 

Diesen Beitrag teilen

Mehr aus
Politik

Lula da Silva hinter Gittern – Brasiliens zerrissene Gesellschaft

In Brasilien hat sich Liuz Inacio Lula da Silva am Wochenende der Polizei gestellt, um seine 12-jährige Haft anzutreten. Dem einstigen Staatschef (2003-2010) wurden Schmiergelder zum Verhängnis, um im Gegengeschäft dem halbstaatlichen Ölkonzern Petrobas den Weg zu öffentlichen Bauaufträgen zu ebnen.

Politik

Israels Dilemma – Blutiger Auftakt neuer palästinensischer Proteste

Nach den Auseinandersetzungen im Gazastreifen drohen die Massenproteste der Palästinenser in offene Gewalt umzuschlagen. Der „Tag des Bodens“, an dem sich weit über 30.000 Demonstranten den israelischen Panzern und Scharfschützern nährten, war erst der Auftakt zu einer mehrwöchigen Protestwelle.

Keine Inhalte gefunden

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind
  • Probieren Sie andere Suchbegriffe.