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Samstag, 18. November 2017
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Immobilienunternehmen investieren in attraktiveres Stadtbild

Bernd-Michael Link von Vivawest, Hans Burow und Michael Kraus von gentes investieren ins Umfeld (V.l.n.r.)

In Essen-Rüttenscheid planen VIVAWEST und die gentes Gruppe ein Wohnpungsbauprojekt. Außerdem soll die seit Jahrzehnten stillgelegte 300 Meter lange Bahntrasse umgebaut werden. Geplant ist ein gemeinsamer Fuß- und Radweg.

Im Rahmen der geplanten städtebaulichen Projektentwicklungen der gentes Gruppe aus Düsseldorf und der VIVAWEST aus Gelsenkirchen, wollen beide Unternehmen die Stadt Essen finanziell bei der Verbesserung des Wohnumfeldes untersützen. Seit längerer Zeit liegt der Stadt Essen ein fertiger Plan für das Areal der nördlich gelegenen Müller-Breslau-Str. und der im Süden angrenzende Henri-Dunant-Straße vor. Das Gelände wurde von der Deutschen Bahn stillgelegt und vom Betrieb freigestellt.

Die gentes Gruppe beabsichtigt auf dem Gelände der ehemaligen Pädagogischen Hochschule, entlang der Henri-Dunant-Straße, ein neues Wohnquartier zu realisieren. Hier sollen im „Parc Dunant“ Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. VIVAWEST übernimmt nach Fertigstellung durch den Projektentwickler Living Space den Bestand mit 46 Mietwohnungen an der Müller-Breslau-Straße. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in Essen-Rüttenscheid weiter zu steigern und mit dem ‚Parc Dunant’ ein attraktives Wohnquartier zu schaffen. „Dafür ist der Ausbau sicherer und verkehrsberuhigter Wege für Fußgänger und Radfahrer wichtig“, so Michael Kraus, geschäftsführender Gesellschafter bei gentes. Die Projekte beider Unternehmen grenzen jeweils an das Rommenhöller Gleis. „Gleiches gilt auch für unsere Mietinteressenten“, ergänzt Bernd-Michael Link, Bereichsleiter Portfoliomanagement/Akquisition, bei VIVAWEST. „Wir freuen uns schon jetzt auf eine gute Nachbarschaft mit den Bewohnern des ‚Parc Dunant’.“

Nach Angaben der Funke Medien Gruppe habe die Stadt von den Plänen der Immobilienunternehmen erst durch die Presseanfrage erfahren. Statt einer Unterstützung hätte sich, laut WAZ-Angaben, die Stadt lieber Gespräche über die Gestaltung der angrenzenden Flächen der Strecke gewünscht.

Trotz der vielleicht unterschiedlichen Intentionen im Bauvorhaben, sollte die Investition lokal tätiger Wirtschaftsunternehmen in Essen begrüßt werden, insbesondere dann, wenn sie sich nicht nur auf das Investitionsvorhaben beschränken, sondern der Allgemeinheit zugutekommen.

 
 
 Sümeyye Algan • 
+49 176 305 707 31
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