Architektonische Meisterleistung oder nur ein neuer Schandfleck?

Der Stadtrat gab diese Woche für den Bebauungsplan „Urbanes Leben im Huyssen Quartier Essen (HQE)“ grünes Licht. Anstelle der Sanierung der schon lange leerstehenden Gebäude an der Huyssenalle wird mit dem neuen Plan ein eigenständiges Quartier mit über 100 Wohnungen und rund 7.000 m² Bürofläche im direkten Umfeld des Essener Kulturschwerpunktes entstehen.

Der Essener Unternehmer Dr. Peter Jänsch (51) erwarb im April letzten Jahres mit einem Kölner Partner einen in die Jahre gekommenen Gebäudekomplex. In dem bis zu 19-geschossigen Wohnhochhaus sind exklusive Wohnungen geplant, im Seitengebäude hochwertige Büroflächen, westlich davon zwei Häuser mit Seniorenwohnungen und einer begrünten Innenfläche, die der privaten Nutzung durch die Bewohner dienen soll. Eins der 7 Bestandsgebäude (ein 10-geschossiges Bürohaus an der Huyssenalle) wird saniert und bleibt weiterhin für Büronutzung erhalten. Die Dachbegrünung der gesamten Anlage wird für ein natürliches Ambiente im Stadtkern Essens sorgen.
Die Projektleiterin und Geschäftsführerin für die Projektentwicklung Kerstin Memering, Geschäftsführerin war über die gute Zusammenarbeit sichtlich erfreut: „Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Essen – die Verwaltung, den Arbeitskreis Essen 2030 sowie die Politik –, die immer zum Austausch bereit war und die Umsetzung des Bebauungsplans unterstützt hat.“
Der Bauantrag soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Abbruch- und Baustart sind für das zweite und dritte Quartal in 2018 geplant.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Huyssen Quartier Essen (HQE) liegt bei ca. 60. Mio. Euro.

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