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Mittwoch, 20. June 2018
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Von wegen Altherrenclub: Bei der Kettwiger SPD hat der Nachwuchs das Sagen!

Nicht erst seit Juso-GroKo-Schreck Kevin Kühnert verfolgt die „alte Tante SPD“ die tägliche Erneuerungsdiskussion. In Kettwig sind die Genossen schon einen Schritt weiter: ihr neuer Chef ist gerade erst 29 Jahre.

Von Jöran Steinsiek

Auf dem ersten Blick wirkt Johannes Busley eher wie der typische Juso, mit der Jugendorganisation seiner Partei hatte der gelernte Buchhändler sich aber nicht begnügt. „Busley kann eigentlich mit allen gut“, sagt einer, der ihn schon länger kennt. Kein Wunder, dass der bisherige SPD-Vorsitzende Jan Wiedwald in ihm die Idealbesetzung für seine Nachfolge sah. Aus privaten und beruflichen Gründen kündigte Wiedwald seinen politischen Rückzug an. Zeit, um Ausschau nach einem Nachfolger zu halten. Was dem 39-jährigen Kettwiger scheinbar gut gelungen ist: seit dieser Woche steht der neue Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung unter der Leitung von Ex-OB Reinhard Paß unterstützten die Mitglieder am Mittwochabend den Erneuerungsprozess.

Vervollständigt wird der Vorstand von Busleys Stellvertreter Alexander Land, René Gregorczyk (Schatzmeister), Saman Javaheri Mojaveri (Schriftführer) sowie Elke Gockel, Stefanie Gockel und Nadja Küpper.

Dass neben dem Vorstand auch in den Arbeitsgemeinschaften der Verjüngungsprozess eingetreten ist zeigt in Kettwig ausgerechnet die AG 60 plus, die Arbeitsgemeinschaft der Senioren in der SPD. Ihr Vorsitzender ist in Kettwig gerade mal 45 Jahre.

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