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Samstag, 21. April 2018
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40 Millionen für neuen Wohnraum in Essen

Foto: Sven Lorenz

Mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr eröffnete die Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord ihr diesjähriges Pressefrühstück. Den Rekordinvest von insgesamt 40 Millionen Euro in den Neubau von Wohngebäuden, die Instandhaltung bereits bestehender Wohneinheiten sowie in die Modernisierung und das energetische Sanieren, plant die Wohnungsgenossenschaft für das Jahr 2018.

 

Die Jahrespressekonferenz der WG Essen-Nord (v.l.n.r.): Andreas Dargegen, Juan-Carlos Pulido, Michael Malik. (Foto: Artur Hanke)

Vorstandsvositzender der WG Essen-Nord Juan-Carlos Pulido stellte die Projekte aus 2017 vor. In Essen Heidhausen,  in der Hirtsiefer-Siedlung und in der Schacht-Franz-Straße wurde sowohl am Bestand modernisiert als auch energetisch saniert. Die Veranstaltungsreihe „Wohnzimmer Natur“, welche im vergangenen September auf großen Anklang stieß, wurde ebenfalls rückblickend präsentiert. Die Wohnungsgenossenschaft investierte in Dortmund mit insgesamt 9,65 Millionen Euro in zwei Neubauten. Zehn Wohnungen entstanden in der Hagener Straße und 28 Wohnungen in der Benno-Jacob-Straße.

Ein minimaler Wohnungsleerstand von gerade einmal 0,88 Prozent sowie die finanzielle Unterstützung für energetisches Umbauen durch die KfW ermöglichen der WG Essen-Nord zudem weitere Investitionen. So investiere man derzeit rund 40 Mio. Euro in fünf Essener Neubauprojekte sowie in ein Bauprojekt in der Nachbarstadt Dortmund. Allein in Essen entstehen so bis Ende des Jahres insgesamt 134 neue Wohneinheiten.

Projekte für Essen

Juan-Carlos Pulido: „Für uns ist der Wohnungsmix sehr wichtig.“ (Foto: Sven Lorenz)

In der Schacht-Franz-Strasse in Essen wird energetisch modernisiert. Dabei wird den Mietern nach der Modernisierung der Quadratmeterpreis um gerade einmal 1,50 Euro erhöht. Durch die Energieersparnisse wird die Mieterhöhung aber größtenteils wieder aufgehoben.

Die Wohngebäude in der Hirtsiefer-Siedlung werden bis Ende des Jahres um Balkon- und Treppenanlagen erweitert.

Mit einer Investition von 4,1 Millionen Euro enstehen, in der Nöggerathstraße 77–79 in Essen-Altendorf, zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 barrierearmen und altersgerechten Wohnungen, inkl. Tiefgarage mit 25 Einstellplätzen. Die Wohnungen sind zwischen 60 und 100 qm groß und werden bis Ende 2018 fertiggestellt.

Eines der Highlights in der Geschichte der Wohnungsgenossenschaft ist in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Grenzlandbau GmbH aus Ahaus der Neubau an der Fulerumer Straße in Essen-Haarzopf. Hier sollen nach dem bisher geplanten Spatenstich am 30. April, drei Gebäudekomplexe mit insgesamt 56 Wohneinheiten entstehen. Mit einer Investition von 14,9 Millionen Euro in barrierearme Wohnungen zwischen 60 und 123 qm ist diese Baumaßnahme die bisher größte in der Geschichte von Essen-Nord.

Andreas Dargegen über das Neubauvorhaben in der Fulerumer Straße: „Das ist ein großer Schluck aus der Pulle.“ (Foto: Sven Lorenz)

In der Scheckenstraße 40 in Essen-Bedingrade werden bis Herbst 2018 15 barrierearme und altersgerechte Wohnungen gebaut. Die Investition für dieses Bauvorhaben beträgt 3,6 Mio. Euro. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist außerdem in diesem Jahr der Neubau weiterer 17 Wohneinheiten geplant.

Ein ähnliches Bauvorhaben wird Ende April „Am Heinrichpark 23–25“ in Essen-Überruhr abgeschlossen. Hier investierte die Wohnungsgenossenschaft 4,25 Millionen Euro für zwei Mehrfamilienhäuser mit 16 barrierearmen und seniorengerechten Wohnungen.

Open-Air Kino im Spätsommer

Vom 24. bis 26.08. 2018 ist in Kooperation mit dem Ferienkehraus A09 und dem Bürgerverein Altendorf ein großes Open-Air Kino geplant, an dem an drei Abenden jeweils andere Filme gezeigt werden. Der Eintritt wird frei sein. 

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