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Samstag, 21. April 2018
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Der INFORMER trauert um seinen Herausgeber Ralf Schönfeldt

INFORMER-Mitbegründer, Herausgeber und Presse Verlag Ruhr-Geschäftsführer Ralf Schönfeldt. Foto: Dmitrij Leltschuk
INFORMER-Mitbegründer, Herausgeber und Presse Verlag Ruhr-Geschäftsführer Ralf Schönfeldt. Foto: Dmitrij Leltschuk

Essen. Der INFORMER trauert um Ralf Schönfeldt, Geschäftsführender Gesellschafter der Presse-Verlag Ruhr GmbH, Mitbegründer und seit 25 Jahren Herausgeber des INFORMER. Er starb in der Nacht zum Dienstag (17. April) plötzlich und unerwartet im Alter von nur 49 Jahren.

Fassungslosigkeit, Wut, tiefe Traurigkeit – zu beschreiben, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Wegbereiterinnen und Wegbegleiter, Freundinnen und Freunde Ralfs und des INFORMER aktuell empfinden, ist wahrlich nicht leicht. Und noch viel unfassbarer sind die Gefühle, die die Familie Schönfeldt gerade empfinden muss – seine Mutter, seine Schwester, sein Bruder, Neffen und Nichten. In Gedanken sind wir bei ihnen. Wir alle haben mit Ralf einen herzensguten, großen und engagierten Menschen verloren, einen, der niemals kapituliert hat. Eine wahre Kämpfernatur. Nun hat sein Herz aufgegeben. Es wollte einfach nicht mehr schlagen. Bis zuletzt hat Ralf gekämpft, diesmal vergebens.

Wir durften Ralf als wahren Freund, engagierten Herausgeber, pflichtbewussten Kollegen und mutigen Streiter für den unabhängigen lokalen Journalismus kennen- und schätzen lernen. Er hat sich nie unterkriegen lassen und auch unbequeme Wege beschritten – für den Verlag, für die Redaktion. Ralf stand stets hinter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, hinter der Redaktion und ihren Recherchen. Er hat sie verteidigt, selbst wenn sie nicht seine Meinung widerspiegelten. Erst am 21. März hat Ralf im Kreise von Redaktion und Verlag seinen 49. Geburtstag gefeiert. Was er hinterlässt, ist eine große Leere bei uns allen – und sein Lebenswerk, den INFORMER. Die erste Ausgabe erschien am 1. Oktober 1993 als ‚Bredeney INFORMER‘, vor nunmehr 25 Jahren.

Ralfs Lebenswerk bewahren und fortführen

Ralfs Lebenswerk, sein Andenken mit großer Wertschätzung zu bewahren und in seinem Sinne fortzuführen, fühlen wir uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als Ralfs Freundinnen und Freunde, verpflichtet: sei es im Verlag, mit dem INFORMER selbst, in der jüngst initiierten Kooperation mit ‚FOCUS online‘, sein Engagement in Bredeney, in der Stadt Essen, zuletzt als Förderer der ‚Stadtgespräche‘ im ChorForum sowie beim Blick auf sein interkulturelles Wirken als Vizepräsident der ‚Deutsch-Afghanischen Gesellschaft‘ (DAGeV) – eben der Kosmos rund um den INFORMER, den er aufgebaut und möglich gemacht hat. Denn Ralf war stets ein Möglichmacher.

Wir nehmen Abschied von Dir, lieber Ralf. Wir werden Dich vermissen. Danke, dass Du da warst. Danke für alles.

Du wirst uns fehlen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Redaktion und des Verlags.

 

 

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