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Donnerstag, 24. May 2018
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Zweites ‚Deutsch-Afghanisches Wirtschaftsforum‘ tagt in Essen

Im vergangenen Jahr fand das ‚Deutsch-Afghanische Wirtschaftsforum‘ (DAWF) der DAGeV in Essen statt, damals ebenfalls mit hochkarätiger Besetzung – sowohl auf Teilnehmer-, als auch auf der Seite der Vortragenden. Archiv-Foto: INFORMER

Zum zweiten Mal lädt die ‚Deutsch-Afghanische Gesellschaft e.V.’ (DAGeV) mit Sitz in Kabul, Masar-e Scharif, Berlin und Essen vom 3. Bis zum 5. Mai 2018 zum ‚Deutsch-Afghanischen Wirtschaftsforum’ (DAWF) nach Essen.

Von Pascal Hesse

An der Konferenz im Congress Center der Messe Essen am 4. Mai werden Manager und CEOs deutscher wie afghanischer Wirtschaftsunternehmen und ebenso Vertreter von Wirtschaftsverbänden und aus der Politik beider Länder teilnehmen. Ihre Teilnahme zugesagt haben darüber hinaus Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, sowie Matthias Hauer, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags. Zudem werden seine Eminenz, Ali Ahmad Jalali, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan, als auch der afghanische Generalkonsul Niamatullah Sayer erwartet. „Wir freuen uns, dass wir unsere Arbeit mit dem zweiten Deutsch-Afghanischen Wirtschaftsforum in diesem Jahr erfolgreich fortsetzen können. Wieder kommen hochrangige afghanische wie deutsche Vertreter aus Wirtschaft und Politik in die Ruhrmetropole, um einen weiteren Schritt in Richtung Ausbau der bilateralen Beziehungen zwischen beiden befreundeten Ländern zu machen. Hierin sieht die DAGeV ihrer Aufgabe und wird weiterhin daran arbeiten, bestehende Brücken auszubauen“, betont Elias Omar, Präsident der DAGeV.

120 Vertreterinnen und Vertreter beider Länder erwartet

Teilnehmen an der Konferenz werden unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, des Auswärtigen Amts, der FOM – Hochschule für Oekonomie und Management, der IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen, des Universitätsklinikums Essen, der DMT Group, der Siemens AG, der Hochtief AG, der MAN Diesel & Turbo SE, der EnergieAgentur.NRW wie auch der Bfz-Essen GmbH.  Erwartet werden ebenso 19 Teilnehmer, die direkt aus Afghanistan anreisen. Unter ihnen ist etwa Ismail Ghazanfar, CEO der Ghazanfar Group, der eine Vielzahl seiner Projekte in Afghanistan mit deutschem Know-How verknüpfen möchte. Eine 17-köpfige Wirtschaftsdelegation der nordafghanischen IHK Balkh, die kurz zuvor an einem Wirtschaftstreffen in Finnland teilnimmt, wird ebenfalls an der Konferenz in Essen teilnehmen

Die Themen: Energie, Bergbau, PPP, Bildung und Ingenieursdienstleistungen

Das Wirtschaftsforum sieht nach Eröffnung der Konferenz verschiedene Vorträge, Präsentationen der teilnehmenden Wirtschaftsunternehmen sowie eine Podiumsdiskussion vor. Seine Themenschwerpunkte sieht das Forum in diesem Jahr in den Bereichen Energie und Bergbau. Ergänzt werden diese Schwerpunkte durch die Themenfelder Public Private Partnership (PPP), Bildung und Ingenieursdienstleistungen. Außerdem erfolgt im Rahmen der Konferenz die offizielle Übergabe einer Kooperationsanfrage – die erste dieser Art – einer afghanische an eine deutsche Großstadt. Die Moderation der Konferenz wird Prof. Dr. Stefan Heinemann, Prorektor der FOM – Hochschule für Oekonomie und Management, übernommen. Die Podiumsdiskussion moderiert der renommierte Journalist und Publizist Dr. Richard Kiessler (u.a. NRZ, Der Spiegel).

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