Allgemein / Bad Füssing

Heilquelle statt Erdöl in Bad Füssing – Darum interessiert sich das Fernsehen für den „Ortners-Lindenhof“

Auch das Fernsehen interessierte sich für das einzigartige Thermen-Wasser. "Ortners Lindenhof"-Inhaberin Bettina Ortner-Zwicklbauer und sonnenklar.TV-Reisejournalist Jöran Steinsiek Foto: INFORMER

Wo einst die Nazis Erdöl für die Flugzeugindustrie suchten, befindet sich heute Europas schwefelhaltigste Therme. Nach Expertenmeinung sogar weltweit. Heute ein Segen für den beschaulichen Ort Bad Füssing, rund 30 km von Passau entfernt.

Richtig stolz auf ihren Opa ist Bettina Ortner-Zwicklbauer. Die Inhaberin des „Ortners Lindenhof“ ist heute die unmittelbare „Nutznießerin“ seines Vorstoßes. Auf dem Grundstück ihres Hofes entspringt Europas einzigartige Heil-Quelle. Gut gegen Rheuma und laut einer Studie der Universität Würzburg ideal gegen Stress und Burnout.  Nach dem Krieg öffnete ihr Großvater die von den Nazis verschlossene Quelle. Weil kein Erdöl sprudelte, wollte das NS-Regime an dieser Stelle keine Konkurrenz zu den bestehenden Heilbädern entstehen lassen.

Erste Nutznießer der heilenden Wirkung des mit einer Temperatur von rund 54 Grad aus der Erde sprudelnden Thermenwassers waren Kriegsflüchtlinge aus dem naheliegenden Flüchtlingslager.  Drei Jahre nach Kriegsende entstand auf dem Ortners-Hof der erste „Bettenbetrieb“ in Bad Füssing. Im gleichen Jahr fand die Umbenennung zum „Lindenhof“ statt. Eine touristische Erfolgsgeschichte war geboren. Der Trend zum gesundheitsbewussten Urlaub war sicherlich ein entscheidender Grund, warum der Lindenhof nach und nach ausgebaut wurde. Auch Europas größter Reisesender sonnenklar.TV hat den Lindenhof kürzlich unter die Lupe genommen. Der in München ansässige Sender verzeichnet seit Jahren eine steigende Nachfrage nach gesundheitsbewusstem Urlaub. Der Chefin des „Ortners Lindenhof“ soll es recht sein: „Meine 10 jährige Tochter Sofia will den Hof eines Tages fortführen. In guter Familientradition.“

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