Perfekt orientiert! Fünf Tipps für einen gelungenen Orient-Urlaub.

Der Urlaub im Orient – eine Reise wie in eine andere Welt.
Der Urlaub im Orient – eine Reise wie in eine andere Welt. Foto: pixabay.com

Eine Reise in die Welt des Orients erscheint vielen noch immer als eine Reise in eine andere, gänzlich fremde Welt. Das macht ja auch den besonderen Reiz aus. Doch bei genauerer Betrachtung sind die meisten Verhaltensweisen den unseren sehr ähnlich. Hier einige Tipps für ein respektvolles Miteinander.

Die Bekleidung

Es ist ein hartnäckiges Vorurteil, man müsse in orientalischen Ländern stets und überall „bedeckt“ sein. Selbstverständlich dürfen Sie als Urlauber in Badehose beziehungsweise im Bikini die herrlich schönen Hotelstrände und Poolanlagen genießen. Dafür sind sie ja da! Lediglich FKK und „Oben-Ohne“ sind verboten. Aber das gilt auch für viele andere Destinationen. Strengere Kleidervorschriften herrschen natürlich beim Besuch einer Moschee. Lange Hosen und nicht zu freizügige Oberteile sind hier verständlicherweise Plicht.

Alkoholische Getränke

In Hotels und Restaurants mit Ausschanklizenz ist das Angebot an alkoholischen Getränken sogar überaus reichhaltig. Schließlich sollen Sie Ihren Aufenthalt in jeder Hinsicht genießen. Nur außerhalb dieser Bereiche ist die Flasche Bier gar nicht gern gesehen.

Fotografieren

Da gibt es tatsächlich einige Vorgaben: In Regierungsgebäuden und militärischen Anlagen ist das Fotografieren nicht gestattet. Doch wer will da schon hin? Bezaubernde Strände, stimmungsvolle Sonnen-Auf- und Untergänge, historische Baudenkmäler und zahllose andere orientalische Motive sind ohnehin wesentlich reizvoller.

Allgemeines Verhalten

Auf diesem Gebiet dürften wohl die meisten Übereinstimmungen festzustellen sein. So gilt es als unhöflich, die Füße auf den Tisch zu legen. Eine orientalisch-einfache Regel: Zeige niemandem Deine Fußsohle! Außerdem wirkt unaufgeforderter Körperkontakt als befremdlich. Also spontanes Schulterklopfen und An-sich Drücken besser vermeiden.

Die wahren Unterschiede

Die zwei Hauptunterschiede sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber eben auch äußerst sympathisch. Da wäre zunächst das Thema: „Tischsitten“. Während es bei uns fast eine Wissenschaft der Anwendung von Messer und Gabel gibt, ist im orientalischen Raum das Fladenbrot quasi das Allzweckbesteck. Mit dem leckeren Brot nimmt man die angebotenen Speisen auf und genießt. Immer mit der rechten Hand! Ein weltbekanntes, orientalisches Ritual stellt den vermutlich größten Unterschied dar: Es ist das „Feilschen“. Ob in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Ägypten, erschrecken Sie nicht, wenn Ihr Verhandlungspartner mit größter Leidenschaft das baldige Ende der Preisfindung ankündigt, denn dann fängt es erst richtig an! Sofern Sie eine Kaufabsicht haben und sich letztlich, nach zähem Ringen, auf einen Kurs einigen können, haben Sie nicht „nur“ eine Ware erstanden, sondern sind eine respektable Partnerschaft eingegangen. Es kann der Anfang einer Freundschaft sein.

Diesen Beitrag teilen

Mehr aus

Keine Inhalte gefunden

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind
  • Probieren Sie andere Suchbegriffe.