Forscher, Entdecker und Abenteurer im Explorado Kindermuseum

Nimm mich mit Kapitän... Kateline, Emily und Kimberly gingen mit Mama und Papa im Explorado Kindermuseum Duisburg an Bord und auf eine abenteuerliche Reise durch die Stationen des Hauses. Foto: Peter Dettmer

Wer der hochsommerlichen Hitze unter freiem Himmel derzeit etwas entfliehen will, dem bietet sich ein Ausflug in das Explorado Kindermuseum geradezu an. Wir haben Kateline und die Zwillinge Emily und Kimberly als Tester bei deren Besuch in die 3.000 Quadratmeter große Welt für kleine Forscher, Entdecker und Abenteurer im Duisburger Innenhafen begleitet.

von Peter Dettmer

Das Explorado ist Deutschlands größtes Kindermuseum und eigentlich könnten Eltern ihrem Nachwuchs hier getrost freien Lauf lassen. Unbeaufsichtigt ist hier kein Kind, auf allen Etagen stehen Mitarbeiter den kleinen Gästen mit Rat und Tat zur Seite. Dann aber würden Mama und Papa jede Menge leuchtender Augenblicke verpassen, wenn sich ihre Kids auf Entdeckertour und Abenteuerreise begeben.

Geschickt besteht Kimberly den Hindernislauf, ohne dabei eine der Glocken zu berühren.

Im Kindermuseum ist Mitmachen angesagt

Kaum ist die Familie durch den Eingang des ehemaligen Getreidespeichers im Philosophenweg 23-25, erliegen die Kinder schon der bunten Verlockung und flitzen zu den ersten Stationen. Genau diese Reaktion ist erwünscht im Explorado: „Hier dürfen Kinder alles anfassen, die zahlreichen Stationen sind zum Mitmachen gedacht“, beschreiben das die Gastgeber. Im Erdgeschoss dreht sich alles um die Elemente Feuer und Luft, denn hier beginnt die aktuelle Sonderausstellung „Die starken Vier“, die sich auf zwei Etagen verteilt. Kinder lernen hier spielerisch, wie sich die Kräfte auf unsere Erde auswirken und was passiert, wenn sie außer Kontrolle geraten. Das testen die drei Mädchen fasziniert selbst und erzeugen Vulkanausbrüche und Tsunamis. Dann entdecken sie im hinteren Bereich einen großen Lastkahn und flitzen weiter.

Möwen ziehen ihre Kreise vor dem Explorado Kindermuseum. Das Gebäude liegt in idyllischer Lage im Duisburger Innenhafen. Foto: Peter Dettmer

Geschichte des Duisburger Innenhafens

Bei dem Einblick in die Geschichte des Duisburger Innenhafens machen sich die kleinen Forscher auf die Suche nach historischen Funden in der Ausgrabungsstätte, verschiffen wie vor hundert Jahren Getreide mit einem Lastkahn oder mahlen Korn. Fasziniert verfolgen die Vierjährigen den Weg des Getreides durch den gläsernen Kanal der transparenten Mühle. Lerneffekt ganz nebenbei inbegriffen. An der nächsten Station klettern die Kinder in einen überdimensionalen Maulwurfhügel – samt Kreisch-Faktor bei der Entdeckung der originalgetreu nachempfundenen Spinne, eben alles wie im wahren Leben. Der Schreck ist schnell vergessen, als es gemeinsam mit Mama und Papa auf die Rennstrecke geht und die Mädchen in Holzautos Runde um Runde drehen.Das geheimnisvolle Skelett im Hintergrund tritt nur in Erscheinung, wenn kräftig die Pedale getreten werden – da muss Papa mal mit ran.

Wolkenkratzer auf der Baustelle

Auf der Baustelle lassen sich die Kinder mit Schutzhelmen ausstatten und errichten einen Wolkenkratzer, um diesen gleich danach wieder abzureißen. Der Bagger wird fasziniert besetzt und ein Dach mit Schindeln gedeckt. An dieser Station ist schon der halbe Tag herum, doch vor den Besuchern liegen noch viele weitere Bereiche, die es zu entdecken gilt.
In der zweiten Etage können die Kinder die Welt der Kommunikation und der Medien praktisch erleben. In einer Blue Box stehen die Besucher in fremden Ländern, unterhalten sich per Morse-Alphabet, dem guten alten Dosentelefon oder nehmen per Satellit Kontakt zu fremden Welten auf. Später geht es auf die Rennbahn, an der elektronisch die Geschwindigkeit der Läufer angezeigt wird.
Ein Kletterberg wird von den Zwillingen erobert und im Hindernislauf weichen sie geschickt kleinen Glöckchen aus.

Akrobat – schööön! Kateline stellt ihren Gleichgewichtssinn unter Beweis.

Picknickbereich und Ruhezone

Alle Angebote aus dem Explorado zu beschreiben würde die sprichwörtlichen Bände füllen. Und alle Attraktionen zu erkunden nimmt viele Stunden in Anspruch. So waren auch Emily, Kimberly und Kateline am Ende des ereignisreichen Tages mächtig geschafft. Für die Pause der Abenteurer gibt es ein Bistro mit Blick auf den Innenhafen, einen Picknickbereich und es stehen Ruhezonen auf jeder Etage zur Verfügung. Ständig wechselnde Angebote garantieren, dass es bei jedem Besuch Neues zu entdecken gibt.

Staunende Augen beim Kiestransport über das Förderband. Foto: Peter Dettmer

Familien-Frühstück und Erwachsenen-Rallye

Mehrmals im Jahr werden Veranstaltungen wie Kinderdisco, Raketen-Workshops, Familientage mit besonderen Attraktionen sowie immer sonntags ein Familien-Frühstück angeboten. In den Ferien können Eltern die betreuten Angebote für Schulkinder nutzen. Geburtstagskinder erleben hier einen Tag zum Beispiel als Elfen und Kobolde, Detektive, Piraten – oder ganz neu in einem von drei Escape Rooms.

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