Aller Kritik zum Trotz: Kanzlerin Merkel ist beliebter als Schmidt, Brandt, Kohl und Albert Einstein

Kein Grund Trübsal zu blasen für Angela Merkel. Auf die amtierende Kanzlerin sind die befragten Deutschen immerhin stolzer als auf ihre Vorgänger Brandt, Kohl, Schmidt und Adenauer.
Kein Grund Trübsal zu blasen für Angela Merkel. Auf die amtierende Kanzlerin sind die befragten Deutschen immerhin stolzer als auf ihre Vorgänger Brandt, Kohl, Schmidt und Adenauer. Foto: pixabay

Die GroKo im Umfragetief und „Merkel muss weg!“-Rufe – dennoch sind die Deutschen auf keine Persönlichkeit der deutschen Zeitgeschichte stolzer als auf Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dies ergab eine Umfrage des Instituts  Infratest-Dimap.

Die Meinungsforscher befragten Ende Juli im Auftrag der ‚Welt am Sonntag‘ 1.047 Teilnehmer. Diese sollten maximal drei Persönlichkeiten benennen, „auf die man wegen ihrer Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart besonders stolz sein“ kann. Dies durften aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft und Kultur gewählt werden. Wichtig dabei: Den Teilnehmern wurden keine Namen vorgegeben, sie mussten sich frei entscheiden.

Mit 16 % landete die Kanzlerin bei dieser Umfrage auf Platz 1 – und damit weit vor Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe und Albert Einstein (beide 2 %). Auch die Plätze direkt hinter Angela Merkel gehen an ehemalige Bundeskanzler. Helmut Schmidt schafft es mit 11 % aller spontanen Nennungen auf Platz zwei. Es folgen Willy Brandt und Helmut Kohl mit jeweils 6 %.

Politiker beliebter als Sportler

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schafft es mit 5 % auf einen fünften Platz, gefolgt von Altkanzler Konrad Adenauer (4 %). Erst auf Platz 7 findet sich anstelle eines Politikers jemand aus dem Bereich Sport. Bundestrainer Joachim Löw bekam trotz verkorkster WM 3 % der Nennungen.

Insgesamt fast die Hälfte aller Nennung entfielen auf gegenwärtige und ehemalige Politiker. Wobei nur die Nennungen aus der Zeit der Bundesrepublik Deutschland gewertet wurden. Weit abgeschlagen folgen dann die Sportler mit 17 %.

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