Arabische Clans verdienen mit gefälschten Führerscheinprüfungen – bis zu 150.000 Fälle in NRW

Fahren ohne theoretische Kenntnisse - In Essen verdienen arabische Clans gut mit den Schummel-Geschäft mit Führerscheinprüfungen Foto: INFORMER

Sie kennen keine Verkehrsregeln, fahren aber auf deutschen Straßen – rund 150.000 Autofahrer sollen nach Schätzungen einer Recherche von RTL-Reporter Burkhard Kress für die Sendung „Extra“ mit illegalen Tricks an ihrer Fahrerlaubnis gelangt sein. Hochburg der Betrüger: die Stadt Essen.

Bis zu 5.000 Euro kassieren die Betrüger pro Fall. In erster Linie stammen Sie aus arabischen Großfamilien. Seit der Flüchtlingskrise machen sie das große Geschäft unter Migranten. Beliebt: mit Mini-Kameras und unsichtbaren Ohrstöpseln werden zahlende Kunden durch die theoretische Prüfung geführt. Meist sprechen sie selbst kein Wort deutsch.  Auch werden andere Personen mit gefälschten Dokumenten in den Theorie-Prüfungen geschickt.

Dem TÜV ist das Problem seit Jahren bekannt. Dagegen sei man allerdings aktuell machtlos. Auch juristisch ist das Schummeln bei der Führerscheinprüfung nicht strafbar. Fliegt der Täuschungsversuch in einer Theorie-Prüfung auf, erhält der Betroffene eine sechswöchige Sperre. Danach kann er erneut dran teilnehmen.

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