Let’s dance – Deutscher Tanzpreises für zeitgenössisches Tanzen

Am 22. September wird in Essen der Deutsche Tanzpreis verliehen.
Am 22. September wird in Essen der Deutsche Tanzpreis verliehen. Foto: pixabay

Der Deutsche Tanzpreis ist die höchste Auszeichnung, die der Tanz in Deutschland zu vergeben hat. Die Preisverleihung mit einer großen Tanz-Gala findet am 22. September in Essen statt.

Der Deutsche Tanzpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. In diesem Jahr wird ihn die Theaterleiterin, Festivalgründerin und europäische Kulturnetzwerkerin Nele Hertling im Essener Aalto-Theater in Empfang nehmen. Über viele Jahrzehnte hat Hertling die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland geprägt.

Das spiegelt auch die große Tanz-Gala wider, in deren Rahmen die Preisverleihung stattfindet. Sie macht die große ästhetische Vielfalt des zeitgenössischen Balletts und Tanzes erlebbar. So stehen etwa Produktionen der Michael Clark Company (London), der Company Gelabert Azzopardi (Barcelona), des National Ballet of Canada (Toronto) oder des Balletts des Staatstheaters Nürnberg auf dem Programm.

Dass der Deutsche Tanzpreis in der Ruhrmetropole Essen verliehen wird, kommt nicht von ungefähr. Ulrich Roehm wurde 1933 in Essen geboren und studierte an der Folkwangschule in Essen unter Kurt Jooss bis zur Meisterklasse. 2004 hat Roehm, der am morgigen Freitag (14.09.2018) seinen 85. Geburtstag feiert, den Dachverband Tanz Deutschland mitgegründet. Über viele Jahre hat er die Themen der Tanzpädagogik eingebracht und seine kulturpolitischen Kontakte für den Dachverband genutzt. Dass der Tanz heute große Aufmerksamkeit in der bundesdeutschen Kulturpolitik genießt ist auch sein Verdienst. Als Begründer des Deutschen Tanzpreises hat Roehm auch die Neuaufstellung des Tanzpreises mit seinem Rat begleitet.

„Wir sind hocherfreut, dass der Deutsche Tanzpreis weiterhin in Essen verliehen wird. Damit bleibt ein kulturelles Highlight mit internationaler Ausstrahlung in unserer Stadt“, erklärt Lisa Mews, kulturpolitische Sprecherin der Essener Ratsfraktion der Grünen, angesichts der Neuausrichtung. „Sehr positiv sehen wir auch, dass sich der Preis erstmals auch an die freie Tanzszene richtet und Bund und Land in die Finanzierung eingebunden sind.“

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