NRW-Tag 2018: Landesparty „äußerst vorbildlich“. Polizei musste Attraktionen streichen.

„Mein herzliches Dankeschön an einen großartigen Gastgeber für den Nordrhein-Westfalen-Tag 2018! Essen im Herzen der Ruhrgebiets war in diesem Jahr, in dem die letzte Zeche schließt, genau der richtige Ort, um den Landesgeburtstag Nordrhein-Westfalens zu feiern“, sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r.), hier mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen am Kickertisch mitten in der Essener City.
„Mein herzliches Dankeschön an einen großartigen Gastgeber für den Nordrhein-Westfalen-Tag 2018! Essen im Herzen der Ruhrgebiets war in diesem Jahr, in dem die letzte Zeche schließt, genau der richtige Ort, um den Landesgeburtstag Nordrhein-Westfalens zu feiern“, sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r.), hier mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen am Kickertisch mitten in der Essener City. Foto: Ian Siepmann / EMG

Drei Tage lang (31.08.-02.09.2018) wurde in der Essener Innenstadt und auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein der 72. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen gefeiert. In der Essener City fiel der NRW-Tag 2018 sogar zusammen mit dem Stadtfestival ‚Essen.Original‘. Die Innenstadt platzte aus allen Nähten. Dennoch verlief das große Landesparty ohne große Zwischenfälle.

Tausende Besucher waren an den beiden Standorten an Zeche Zollverein und in der Essener Innenstadt zu Gast, um sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch die Stadt Essen zu feiern. „Das Einsatzvolumen bewegte sich auf dem Niveau der Vorjahre“, fasst Stefan Weiser, Einsatzleiter der Malteser Essen, zusammen.  Gemeinsam waren Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft sowie des Malteser Hilfsdienstes seit Freitag im Einsatz. „Besondere Vorfälle gab es nicht“, sagt Weiser und lobt die  Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Essen sowie den weiteren Hilfsorganisationen als „äußerst vorbildlich“.

Polizei musste ausrücken – allerdings nach Chemnitz

Während in Essen alles ruhig verlief, musste die Polizei dennoch ausrücken – und zwar nach Chemnitz. Nach den vergangenen Vorkommnissen in der sächsischen Großstadt wurden Polizeibeamte aus Nordrhein-Westfalen zur Unterstützung angefordert. Dies wirkte sich auch auf das Fest in Essen aus, wo sich die Polizei ebenfalls beim NRW-Tag 2018 präsentierte. „Wir bedauern sehr, dass insbesondere Vorführungen der Hundertschaften und die Ausstellung einiger Sonderfahrzeuge auf der Blaulichtmeile in der Essener Innenstadt nicht stattfinden können“, teilte die Landesbehörde mit.

Unter anderem musste daher die Vorführungen von Wasserwerfer und Räumfahrzeug sowie ein Trainingsparcour der Essener Einsatzhundertschaft ausfallen. Die Essener Linke dürfte mit dem Ausfall dieser Attraktionen noch am ehesten leben können. Die Partei kritisierte bereits im Vorfeld die Teilnahme von Verfassungsschutz, Spezialkräften und Bundeswehr bei Essen Original bzw. den NRW Tagen. Diese Institutionen seien nichts, womit man Kinder und Familien „bespaßen“ solle, hieß es in einer Pressemitteilung von Die Linke im Kreisverband Essen. lr

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