Vorwürfe gegen Weltfußballer Ronaldo mehren sich. Christiano Ronaldo: „Vergewaltigung ist gegen alles, woran ich glaube.“

2009 wechselte Cristiano Ronald von Manchester United zu Real Madrid. In diesem Jahr soll es zu einer Vergewaltigung in einem Hotelzimmer in Las Vegas gekommen sein.
2009 wechselte Cristiano Ronald von Manchester United zu Real Madrid. In diesem Jahr soll es zu einer Vergewaltigung in einem Hotelzimmer in Las Vegas gekommen sein. Foto: Oleg Dubyna from Poltava, Ukraine - Cristiano Ronaldo, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62175830

Im Jahr 2009 soll es in einem Hotelzimmer in Las Vegas zu einer Vergewaltigung durch Cristiano Ronaldo gekommen sein. Bereits am vergangenen Montag hat die Polizei von Las Vegas die Ermittlungen gegen CR7 erneut aufgenommen. Nun soll sich beim Anwalt des vermeintlichen Opfers eine weitere Frau mit ähnlichen Vorwürfen gemeldet haben.

Kathryn Mayorga wirft dem fünffachen Weltfußballer vor, Sie 2009 vergewaltigt und versucht zu haben, ihr Schweigen für 375.000 US-Dollar zu erkaufen. Wie die britische Daily Mail nun berichtet, habe sich bei Mayorgas Anwalt Leslie Stovall eine weitere Frau telefonisch gemeldet. Sie solle laut Stovall ganz ähnliche Erfahrungen wie Mayorga mit dem Fußball-Star gemacht haben. Den Namen der Frau habe Stovall nicht verraten, die Informationen allerdings an die Ermittler weitergegeben.

Ronaldo streitet indes seit Bekanntwerden die Vorwürfe ab, titulierte sie bei Instagram als ‚Fake News‘. Auch bei Twitter wies der Superstar alle Vorwürfe gegen sich ausdrücklich zurück. „Vergewaltigung ist ein abscheuliches Verbrechen, das gegen alles ist, was ich bin und an was ich glaube.“ Er habe ein reines Gewissen und sehe daher dem Ergebnis der Ermittlungen gegen ihn gelassen entgegen.

Weniger gelassen blickt CR7 jedoch auf die Berichterstattung in den Medien: „Sosehr ich meinen Namen auch reinwaschen möchte, weigere ich mich, das Medienspektakel zu füttern, das von Leuten geschaffen wurde, die sich auf meine Kosten bereichern wollen.“

Schaden könnte die Debatte dem Weltstar, der sich als CR7 längst selbst zu einer Marke gemacht hat, trotzdem. Die Aktie von Ronaldos neuem Verein, Juventus Turin, stürzte an der Börse ab. Und beim Sportartikelhersteller Nike, mit dem Cristiano Ronaldo eine 870 Millionen Euro schweren Werbedeal hat, sowie beim Spieleentwickler EA Sports spricht man von „beunruhigenden“ Vorwürfen.

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