Kultur / Hannover

Falco: Die unbekannten Seiten einer Ikone

Falco mit seiner Managerin Claudia Wohlfromm im Jahr 1997.
Falco mit seiner Managerin Claudia Wohlfromm im Jahr 1997. Foto: Axl Jansen - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10666166

Der Sänger Falco war ein Ausnahmekünstler. Er schuf Welthits und schaffte es als erster deutschsprachiger Interpret überhaupt, sich wochenlang an der Spitze der US-Charts zu halten. Falco pflegte aber auch einen exzessiven Lebensstil. Mit Drogen- und Alkoholexzesse prägte er ebenso die Schlagzeilen wie mit seinem Song ‚Rock me Amadeus‘.

Falco lebte zurückgezogen in seiner Villa in Gars am Kamp in Österreich bis er am 6. Februar 2018 verstarb – in der Dominikanischen Republik, am Steuer seines Geländewagens, betrunken und unter Drogeneinfluss. Ab dem 19. Oktober zeigt das Theatermuseum mit der Ausstellung ‚Falco, in Gars am Kamp‘ vor allem auch die private Seite des Hans Hölzel, wie der Künstler mit richtigem Namen hieß.

Rund 100 Exponate aus dem Privatbesitz Hölzels sind in der Ausstellung zu sehen. „Es gab Hansi Hölzel und die Kunstfigur Falco. Ich wollte einen unbekannten Aspekt zeigen, den bodenständigen Menschen“, erklärte Museumsleiter Carsten Niemann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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