Halloween – die keltischen Wurzeln des Gruselfestes

Der beliebte Gruselspaß zu Halloween hat seinen Ursprung in einen alten Fest der keltischen Iren.
Der beliebte Gruselspaß zu Halloween hat seinen Ursprung in einen alten Fest der keltischen Iren. Foto: pixabay

Die Tradition, schauerlich grinsende Kürbisköpfe aufzustellen, hat ihren Ursprung in einem Fest der Kelten, dem Samhain. Es ist eines der vier großen irisch-keltischen Feste. Das Samhain-Fest begann am Vorabend in der Nacht zum 1. November und wurde auch noch am Tage weitergefeiert.

In der irischen Mythologie kommen die im Jahr zuvor Verstorbenen in dieser Nacht aus dem Totenreich zurück. Außerdem glaubten die alten Iren, dass zu Samhain auch ein besonderer Zugang zu den Wesen der anderer Welten besteht. Vor allem sollten die Pforten zu den Bewohnern der Síd (Elfenhügel) an diesem Tage offenstehen. Es war also nicht ratsam, sein Haus zu verlassen, um nicht mit diesen Repräsentanten der Vorzeit zusammenzustoßen.

Und dennoch oder gerade deshalb gingen die keltischen Iren in Gruppen vor die Tür. Opfer sollten die bösen Wesen besänftigen, Masken sie erschrecken und Feuer sie vertreiben.

Ein Brauch zieht um die Welt

Im Neu-Irischen heißt das Fest Oíche Shamhna. Einwanderer aus Irland nahmen Ende des 19. Jahrhunderts den uralten Brauch mit in ihre neue Heimat. So gelangte das Fest in die USA. Die irischen Einwanderer pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an ihre alte Heimat. Und sie bauten sie weiter aus. Halloween wird in den Staaten heute mit Umzügen, gruseligem Schabernack und makabren Partys gefeiert. Aus Amerika wiederum kam der Brauch zurück nach Europa.

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