Mordprozess in Essen: Bestialische Enthauptung mit Brotmesser

Das Landgericht Essen hat am 11.10.2018 die Verhandlung in einem besonders bestialischen Mordprozess aufgenommen. Ein Urteil fällt voraussichtlich im Dezember.
Das Landgericht Essen hat am 11.10.2018 die Verhandlung in einem besonders bestialischen Mordprozess aufgenommen. Ein Urteil fällt voraussichtlich im Dezember. Foto: Lars Riedel

Vor dem Landgericht Essen muss sich ein 22-Jährige wegen eines besonders bestialischen Mordes verantworten. Er soll seinem Opfer mit einem Brotmesser den Kopf bis auf die Wirbelsäule abgetrennt haben.

Die Tat ereignete sich im April 2018 in der Wohnung des Angeklagten. Während eines Trinkgelages sei es zu einem Streit gekommen. Dabei war der Auslöser wohl eher eine Nichtigkeit. Das Opfer, ein 56-jähriger Bekannter des Angeklagten, soll geprahlt haben, eine Tätowierung des berüchtigten Rocker ‚Bandidos‘ zu haben, was jedoch nicht stimmte.

Laut Anklage wollte der Mordverdächtige „offenbar demonstrieren, wie mächtig er ist“. Die Ärzte stellten später bei der Obduktion 20 Messerstiche fest sowie massive Hirnverletzungen fest – vermutlich von Tritten gegen den Kopf des 56-Jährigen. Den Versuch, das Opfer mit einem Brotmesser gänzlich zu enthaupten, hat nur die Wirbelsäule standgehalten. Ansonsten war der Kopf restlos abgetrennt.

Besonders widerlich ist auch ein weiterer Aspekt dieser Bluttat: Nach dem bestialischen Mord soll der Angeklagte mit zwei weiteren Bekannten noch tagelang neben dem verstümmelten Leichnam weiter getrunken haben, bis schließlich einer der beiden seine Mutter informiert habe und es daraufhin zur Festnahme kam.

Jetzt, sechs Monate nach der Tat, hat die Gerichtsverhandlung gegen den 22-Jährigen begonnen. Mit einem Urteil wird im Dezember dieses Jahres gerechnet.

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