Panorama / Freiburg

Nach Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen: Steht Freiburg ein Demo-Marathon ins Haus?

Freiburg: Nach einer vermeintlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen könnte der Stadt im Breisgau ein turbolenter Demonstrationsabend bevorstehen.
Freiburg: Nach einer vermeintlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen könnte der Stadt im Breisgau ein turbolenter Demonstrationsabend bevorstehen. Foto: Symbolfoto / pixabay

Nachdem eine junge Frau in der Nacht zum 14. Oktober 2018 von mehreren Männern vergewaltigt worden sein soll, haben die Ermittler inzwischen acht Tatverdächtige festgenommen. Unter den Festgenommenen befinden sich laut Polizeiangaben sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren. Bereits für diesen Montagabend kündigen sich gleich mehrere Demonstrationen in Freiburg an.

Die AfD hat für heute Abend zu einer Versammlung aufgerufen. Nach den Erfahrungen aus Chemnitz Anfang September dieses Jahres könnte es auch bei dieser Kundgebung dazu kommen, dass sich nicht nur Anhänger der Alternative für Deutschland in Freiburg einfinden. Deshalb versuchen auch Gegendemonstranten bereits zu mobilisieren.

Schon vor etwa zwei Jahren geriet die Stadt Freiburg durch den Mord an einer Studentin in die Schlagzeilen. Im März verurteilte das Gericht einen jungen Flüchtling für diese Tat, die bundesweit eine Debatte über die Flüchtlingspolitik auslöste.

Nun steht Freiburg wieder im Fokus. Die 18-Jährige soll durch eine unbekannte Substanz gefügig gemacht worden sein. Neben den sieben Syrern befindet sich nach Polizeiangaben auch ein 25-jähriger Deutscher unter den Festgenommenen. Auch er gilt als dringend tatverdächtig. Außerdem halten es die Ermittler für möglich, dass es noch weitere an der Tat beteiligte Personen gibt.

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