Nacktfotos für gute Noten: Bei diesem Lehrer konnten sich Schülerinnen ihre Zensuren „erkaufen“

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Symbolbild Foto: pixabay

An einer Realschule in Niedersachsen konnten sich Schülerinnen offenbar bessere Zensuren „erkaufen“, indem sie ihrem Lehrer Nacktfotos von sich schickten. Gegen den 37-Jährigen wurde nun eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten zur Bewährung ausgesprochen. Er legte Einspruch ein.

Die Landesschulbehörde Lüneburg selbst hatte Anzeige gegen den Lehrer erstattet, nachdem entsprechende Meldungen bei ihr eingegangen waren. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig nahm daraufhin die Ermittlungen auf. Demnach soll besagter Lehrer unter anderem zwei Mädchen bessere Noten gegen Küsschen angeboten haben. Die beiden Schülerinnen seien auf dieses Angebot laut Staatsanwaltschaft jedoch nicht eingegangen.

In diesem Fall wurde das Verfahren eingestellt. Denn ein weiterer Tatvorwurf, wegen dessen nun ermittelt wird, wiegt deutlich schwerer. So habe der 37-jährige Mann einer 14-jährigen Schülerin per Chat angeboten, ihr eine bessere Note zu geben, wenn diese ihm ein Nacktbild sende. Nachdem der Lehrer ihr ein Elterngespräch angedroht hatte, schickte das Mädchen aus Angst ihm ein weiteres Nacktfoto zu.

Wie die Ermittlungsbehörde mitteilte, wurde gegen den Pädagogen eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten zur Bewährung verhängt. Außerdem muss er eine Geldstrafe von 5.000 Euro zahlen. Gegen diesen Strafbefehl hat der Lehrer, der derzeit von seinen schulischen Aufgaben laut Landesschulbehörde freigestellt sei und nicht unterrichten darf, jedoch Einspruch eingelegt. Eine öffentliche Verhandlung des Vorwurfs dürfte daher wahrscheinlich sein.

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