Rekord: Immobilienmarkt in der Metropole Ruhr hängt Düsseldorf und Köln ab

Immobilienmarkt in der Metropole Ruhr hängt Düsseldorf und Köln ab Foto: INFORMER

Der Immobilienstandort Metropole Ruhr ist für Investoren attraktiv wie nie zuvor: Ein Investmentvolumen von 3,5 Mrd. Euro auf dem Markt für Gewerbeimmobilien bedeutet für 2017 einen neuen Umsatzrekord. Damit hat die Region A-Standorte wie Düsseldorf (2,4 Mrd. Euro), Köln (2,15 Mrd. Euro) und Stuttgart (2,0 Mrd. Euro) deutlich abgehängt. 

„Steigende Preise in den A-Städten richten den Fokus institutioneller Anleger auf die Metropole Ruhr mit großen Core-Investmentchancen zu hoch attraktiven Renditen“, sagt Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) heute in Essen.   

Großes Potenzial in der Region für Büro- und Logistikimmobilien bieten auch die ehemaligen Steinkohle-Bergbauflächen. Dazu gehört auch das interkommunale Projekt Freiheit Emscher. Schrittweise erschließen hier die Städte Bottrop und Essen sowie die RAG Montan Immobilien GmbH 150 Hektar ehemaliger Bergbauflächen für eine neue Nutzung. Es handelt sich dabei um eine der größten Flächenreserven der Metropole Ruhr. „Das Projekt Freiheit Emscher gibt uns die historische Chance, zum Ende des Bergbauzeitalters ein neues urbanes Zentrum zwischen den Städten Bottrop und Essen zu schaffen: Mitten im Ruhrgebiet wird ein Areal von 1.700 Hektar Fläche für Gewerbe und smarte Industrie, aber auch für Wohnen, Erholung und Freizeit neu entwickelt“, sagt Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen stellvertretend für die kommunale Seite der Projektgemeinschaft. 

Zum Zukunftsprojekt im zentralen Ruhrgebiet ergänzte Markus Masuth, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien: „Unsere Vision kann nur Realität werden, wenn wir sie gemeinsam und mit der Unterstützung von Land, Bund und EU umsetzen.“ NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach wird das Projekt gemeinsam mit den drei Partner auf der Expo Real in München vorstellen. „Wir freuen uns über die Unterstützung, die unser Vorhaben vom Land NRW erhält“, führt Thomas Kufen abschließend aus.

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