Politik / Washington

Trump droht den Saudis! Wurde der Journalist Khashoggi ermordet?

Sollte das saudische Königshaus hinter dem Tod des Regimekritikers Khashoggi stecken, droht Trump mit „sehr schwerwiegenden“ Konsequenzen für Riad.
Sollte das saudische Königshaus hinter dem Tod des Regimekritikers Khashoggi stecken, droht Trump mit „sehr schwerwiegenden“ Konsequenzen für Riad. Foto: Symbolbild / pixabay

Vor über zwei Wochen verschwand der saudische Journalist Jamal Khashoggi spurlos. Der Regimekritiker lebte im amerikanischen Exil. US-Präsident Donald Trump geht von seinem Tod aus. Und droht Saudi-Arabien mit „sehr schwerwiegenden“ Konsequenzen, sollte das saudische Königshaus hinter dem Tod stecken.

Am 2. Oktober 2018 betrat der Jamal Khashoggi das saudi-arabische Konsulat in Istanbul. Hier wollte er Papiere für seine bevorstehende Hochzeit abholen. Ab da verliert sich die Spur des verschwundenen Journalisten. Nach Medienberichten gehen diie türkischen Behörden davon aus, dass Khashoggi im Konsulat von einem saudischen Spezialkommando getötet wurde. Das saudische Königshaus hingegen beteuert seine Unschuld.

Dass Khashoggi nicht mehr am leben ist, davon geht auch der US-Präsident aus. „Es sieht für mich auf jeden Fall danach aus“, sagte Trump am Donnerstag. Und für den Fall, dass das Königshaus Saudi-Arabiens für den Tod des Regimekritikers verantwortlich ist, drohte Trump direkt mit „sehr schwerwiegenden“ Konsequenzen. Noch habe man der Führung in Riad ein paar Tage eingeräumt, um die Untersuchungen abzuschließen, sagte US-Außenminister Pompeo, der gestern von seiner Reise nach Saudi-Arabien und in die Türkei zurückgekehrt war. Danach aber werde die Regierung über ihre Reaktion im Fall Khashoggi entscheiden.

Derweil mehren sich Spekulationen. So berichtet die ‚New York Times‘ berichtete, dass das saudische Königshaus beabsichtig, einen General und hochrangigen Berater von Kronprinz Mohammed bin Salman für den Tod Khashoggis verantwortlich zu machen. So könne von einer Verantwortung des Kronprinzen abgelenkt werden. Seine Theorie stützt die Zeitung auf drei mit dem Fall vertraute Quellen. Menschen im Umfeld des Weißen Hauses, so heißt es, sei der Name des betroffenen Generals bereits genannt worden.

Diesen Beitrag teilen

Mehr aus
Allgemein

Gutes tun mit bester Laune

Brost-Vorstand zog beim Stiftungstag auf Zeche Zollverein eine überaus positive Bilanz der geförderten Projekte 2018  Die Sonne senkte

Keine Inhalte gefunden

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind
  • Probieren Sie andere Suchbegriffe.