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Hand am Handy statt am Steuer – in Gelsenkirchen gehts straffrei

Freies WLAN in der Straßenbahn in Gelsenkirchen Foto: Michael Grosler, Stadt Gelsenkirchen

Den Nahverkehr attraktiv zu gestalten ist insbesondere nach dem Dieselverbotsurteil in Gelsenkirchen ein Thema. Seit dem 28. November bietet die BOGESTRA in der ersten Straßenbahn freies WLAN für ihre Fahrgäste an.

Zusätzlich gibt es Hotspots an ausgewählten Haltestellen in Gelsenkirchen: Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Buer, ZOB Gelsenkirchen Hauptbahnhof, Gelsenkirchen Hauptbahnhof, Heinrich-König Platz, Musiktheater, Leipziger Straße, Bismarckstraße, Bergwerk Consolidation, Trinenkamp und ZOOM Erlebniswelt sowie die KundenCenter Buer und Gelsenkirchen. Damit möchte der Nahverkehrsbetrieb BOGESTRA auch die „Vernetzte Stadt“ unterstützen.

„Wir haben schon seit November 2017 in Gelsenkirchen die größte Hotspot-Meile des Ruhrgebietes mit freiem WLAN für alle. Ob in der City oder in Buer können Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, Besucher und Gäste einfach, kostenlos und ohne Registrierung im Internet surfen“, sagt Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Wir haben schon damals gesagt, dass wir damit noch nicht am Ende sind, sondern in Gelsenkirchen einen weiteren Ausbau planen. Nun haben wir jetzt neben zusätzlichen festen WLAN-Punkten etwa an Haltestellen ab heute etwas ganz Besonderes: einen mobilen Hotspot“, so der Oberbürgermeister.

Wie auch in Bochum bei der der CampusLinie U35, wird dafür das BOGESTRA-eigene Glasfasernetz in den Tunneln genutzt. Bereits heute sind in der Stadt zwölf Haltestellen mit GigaBit-Glasfaser angebunden, um den Fahrgästen freies WLAN bieten zu können. Bis Ende nächsten Jahres wird es dann in 400 Bussen und Bahnen schnelles mobiles WLAN geben, das bis zu 250 Personen gleichzeitig nutzen können.“

Ende 2019 werden alle Busse und Straßenbahnen mit freiem WLAN ausgestattet sein. Auch der Ausbau weiterer Haltestellen im Betriebsgebiet ist geplant. Die BOGESTRA investiert dafür rund 700.000 Euro. GELSEN-NET entwickelt ein für die Bedürfnisse der BOGESTRA individuell angepasstes Monitor-System für mobile Router, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Ein Modell, das auch anderen Ruhrgebietsstädten wegweisend sein könnte, denn das Schwert der Dieselfahrverbote lastet schwer.

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