Ist die A40 bald dicht? In Essen und Gelsenkrichen drohen Fahrverbote

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

Nachdem an mehreren Stellen in Essen und Gelsenkirchen die Grenzwerte der Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft überschritten wurde, drohen nun auch den beiden Ruhrgebietsmetropolen Dieselfahrverbote. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen eingereicht. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen wird noch heute erwartet.

In Gelsenkirchen könnte eine Hauptstraße von einem Fahrverbot betroffen sein. In Essen weitaus mehr Teilstrecken. Besonders prekär für Pendler: Auch ein Abschnitt der A40 könnte für ältere Dieselfahrzeuge zur Sperrzone werden. So wurden an einer Messstation in Essen-Frohnhausen, das direkt an der Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets liegt, deutliche Stickstoffdioxid-Belastungen in der Luft festgestellt. Es ist mehr als fraglich, ob dies durch weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der A40 in den Griff zu bekommen ist. Die Luftbelastung durch den Autobahnverkehr lasse sich vermutlich nur durch Einbeziehung dieser Strecke in die Umweltzone reduzieren, sagte die vorsitzende Margit Balkenhol in der mündlichen Verhandlung am heutigen Donnerstag.

Diesen Beitrag teilen

Mehr aus

Keine Inhalte gefunden

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind
  • Probieren Sie andere Suchbegriffe.