Panorama / Bochum

Kohlenmonoxid-Vergiftung in Shisha-Bar: 60 Einsatzkräfte räumen die Bar, zwei Verletzte mussten in Spezialklinik

In einer Shisha-Bar in Bochum erlitten zwei Gäste eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.
In einer Shisha-Bar in Bochum erlitten zwei Gäste eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Foto: Symbolbild / pixabay

Wie die Feuerwehr am vergangenen Sonntag mitteilte, musste eine Shisha-Bar in der Bochumer Innenstadt geräumt werden. Grund waren zu hohe CO2-Werte. Rund 120 Menschen mussten die Bar verlassen. Sechs Personen wurden verletzt, zwei von ihnen mussten aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in eine Spezialklinik.

Bei der Verbrennung der Kohle in einer Shisha entstehe das giftige Kohlenmonoxid, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Bochum. Wie es dazu kam, dass in der geräumten Shisha-Bar die Werte so dermaßen erhöht waren, dass sogar zwei Gäste mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in ein Spezial-Krankenhaus mussten, ist derzeit Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

Ein Gast der Shisha-Bar machte eher unfreiwillig auf die erhöhten CO2-Werte aufmerksam. Beim Rettungsdienst klagte er über Kopfschmerzen und Übelkeit. Eine Blutuntersuchung im Krankenhaus ergab eine erhöhte erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration im Blut. Daraufhin rückten 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr zu der Bar aus. Auch ihre Messungen bestätigten den hohen CO2-Gehalt in den Räumlichkeiten.

Erst im Juni war im thüringischen Jena nach einem Besuch in einer Shisha-Bar ein 30 Jahre alter Mann vermutlich an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Drei Monate zuvor musste ein Besucher einer Düsseldorfer Shisha-Bar wegen einer CO2-Vergiftung behandelt werden.

Diesen Beitrag teilen

Mehr aus

Keine Inhalte gefunden

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wörter richtig geschrieben sind
  • Probieren Sie andere Suchbegriffe.