Clan-Lobbyist? Grünen-Politiker Omeirat klagt gegen Journalisten – neue Details werfen Fragen auf

Hält die Clan-Debatte für rassistisch: Grünen-Politiker Ahmad Omeirat Foto: Screenshot ARD - hart aber fair

Sein Auftritt vor Wochen in der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ wirkte phasenweise bizarr. Immer wieder fiel Ahmad Omeirat seinen Gesprächspartnern lautstark ins Wort.

Selbst Moderator Frank Plasberg hatte Mühe, den Essener Grünen-Politiker einzufangen. Richtig energisch wurde Omeirat aber, als es um das Wort „Clan“ ging, aus seiner Sicht eine rassistische Bezeichnung. Die Rassismus-Keule des Ahmad Omeirat, sie war auch nach der Sendung Thema in zahlreichen Medien. Jetzt will der Grünen-Politiker juristisch gegen zwei Redakteure der WAZ aus Essen vorgehen, wie er in einer persönlichen Erklärung mitteilte. Frank Stenglein und Gerd Niewerth hatten in der Lokalausgabe der WAZ Essen den Auftritt von  Omeirat mit der Überschrift „Essener Grünen-Politiker agiert wie ein Lobbyist der Clans“ tituliert.

Während Omeirat sich mit juristischen Klagen gegen die Journalisten von diesem Image distanzieren möchte, wirft ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Politmagazins „Cicero“ Fragen zu seinen Clan-Beziehungen auf. Danach soll der Grünen-Politiker den Inhalt eines Hilfeschreibens eines von den Clans bedrohten Bäckereibesitzers, das dieser an die Stadt Essen richtete, an Clan-Mitglieder weitergegeben haben. Die sollen den Bäckereibesitzer daraufhin weiter unter Druck gesetzt haben. Omeirat ist Mitglied im Essener Stadtrat und sitzt in dieser Eigenschaft heute im Polizeibeirat.

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